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SALZKAMMERGUT TROPHY

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DIE KURIOSESTEN STORIES AUS 20 JAHREN SALZKAMMERGUT TROPHY

Die Salzkammergut Trophy feiert am 15. Juli ihren 20. Geburtstag. Hier liest du die kuriosesten Stories aus der Geschichte des größten MTB-Fests Österreichs.  

 

Die erste Trophy und der Pionier der Local Heroes

1998: Knapp über 20 Starter gehen bei der 1. Trophy über die 210 km-Distanz an den Start. Als wäre die Strecke mit über 7.000 hm nicht schon schwer genug, sind Regen, Schlamm und Kälte an diesem Tag die ständigen Begleiter der wagemutigen Extremsportler. Insgesamt finishen nur 10 Athleten auf der A-Strecke. Darunter auch Walter Krenn, der trotz mehrerer großer technischer Probleme als Neunter ins Ziel kommt und als “Pionier” der Local Heroes gilt.

 

Die First Lady auf 210 km

 2000: Claudia Titolo finisht als erste Dame auf der A-Distanz. Nach unglaublichen 16,5 Stunden wird sie im Dunklen von zwei Polizei-Motorrädern mit Blaulicht und unter tosendem Jubel der Zuschauer zum Marktplatz eskortiert. 5 Min. länger und sie wäre aus dem Zeitlimit gefallen.

Sieger Glomser + Titolo
Die Sieger der A-Distanz 2000: Titolo und Glomser.

 

20 cm Neuschnee

2009: Die 12. Auflage der Salzkammergut-Trophy wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Bei wenig angenehmen 6° Celsius im Tal und Schneefall in höheren Lagen stellen sich die Protagonisten des Rennens einer wahren Herausforderung. Zum einzigen Mal in der Trophy-Geschichte müssen die Rennen auf den beiden langen Strecken (A+B) vorzeitig abgebrochen werden, denn es liegen 20 cm Neuschnee auf der Rossalm von Hallstatt nach Gosau.

 

Der zweite Sieger

2013: Der Portugiese Luis Leao Pinto kommt trotz Solofahrt ab dem Salzberg als zweiter ins Ziel. Kurz vor dem Ziel verfährt er sich, der Tscheche Fojtik verzichtet aber in einer sportlichen Geste auf den Sieg und überlässt Pinto die Siegestrophäe.

Pinto und Fojtik
Pinto und Fojtik

 

Ausfallquote 65%

2001: Stefan Danowski gewinnt, obwohl sein längster Bewerb bisher nur 110 KM dauerte, die A-Distanz der Trophy. Die Strecke kennt er nicht, vor dem Bewerb hat er keine Ahnung auf welche Distanz er sich eigentlich einlässt und dann auch noch das erbarmungslose Wetter: Kälte, Dauer-Regen, Schlamm! Der Bewerb entwickelt sich zu einem richtigen Ausscheidungs-Rennen. Die Ausfallquote beträgt wegen des heftigen Regens sogar 65 %. Auch der Siegerpokal der Frauen bleibt im Festzelt zurück. Bei diesen unwirtlichen Bedingungen schafft keine Dame den Weg ins Ziel.
 

210 km Tretroller fahren

2015: Ein Trettrollerfahrer bezwingt die B-Strecke, 2017 möchte er sogar die A-Strecke (210 km) im Zeitlimit schaffen.

Roller-SalzberganstiegSalzkammergutTrophy2015_Reitbauer
Der Tretrollfahrer am Salzberganstieg.

 

Die durchbrochene Schallmauer

2006: Bei den Damen wird eine wahre Schallmauer durchbrochen. Die ehemalige Europameisterin Andrea Huser bleibt als erste Frau unter 13 Stunden und verbessert damit den Streckenrekord klar.

 

50 Liter Gerstensaft

Die Trophy ist bekannt für die vielen fantastischen Fans entlang der Strecken, die die Teilnehmer aufmuntern und zu Höchstleistungen antreiben. Die Bewohner in der Welterberegion scheuen dabei keine Mühen und richten eigene Fanzonen ein. Die besten daraus werden dann im Festzelt prämiiert und ihr Einsatz mit 50 Litern edlem „Gerstensaft“ honoriert.

Fanzone2016_Gamsjäger
Eine der vielen “Fanzonen” entlang der Trophy-Strecke.

 

95 Kisten Bananen

95 Kisten Bananen werden pro Jahr bei den Labe-Stationen benötigt. Außerdem: 20 Kisten Äpfel, 50 kg Trockenfrüchte, 4.000 Pkg. Kekse, 12.000 Stück Gebäck, 25.000 Liter Cola, 15.000 Liter Isogetränke, 2.200 Liter Fruchtsaft, 2.000 Stück Kuchen, 120 kg Käse, 5.600 Stück Jausenwürstl.

 

Bad Goisern jubelt

2004: Bad Goisern jubelt, denn es gibt den ersten Langdistanz-Trophy-Sieger aus dem Salzkammergut. Schon früh morgens setzt sich Thomas Hödlmoser solo ab, fällt durch einen Platten zwischenzeitlich auf Rang zwei zurück, die Lücke zum Führenden  ist aber schnell wieder geschlossen. Hödlmoser kommt schließlich als überlegener Sieger das Ziel.

 

Tandem fordert Goldis Zeit

2017: In diesem Jahr werden zwei junger Goiserer Burschen versuchen, mit dem Tandem auf der Extremdistanz die Zeit von Andi Goldberger zu unterbieten. Beide sind bereits „Trophy-erprobt“; 2016 haben sie mit dem Tandem auf der B gefinisht. Einer der beiden Oberösterreicher finishte vor ein paar Jahren die A-Distanz – damals als letzter Teilnehmer kurz vor dem Zeitlimit.

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1.000 Helfer

Am Marathontag sind über 1.000 Helfer – egal ob Sonnenschein oder strömender Regen – im Einsatz. Für einige beginnt der Dienst bereits in der Nacht vor dem Bewerb um kurz nach Mitternacht. Die Labestellen müssen mit den Lebensmitteln bestückt werden.

 

8,5 Mal um die Welt

Rund 347.038 km pro Austragung von den Teilnehmern abgespult. Damit kommt man 8,5 Mal um die Welt oder legt 90 % des Weges bis zum Mond zurück.

 

RAD.SPORT.SZENE TIPP! STRECKENBESICHTIGUNG |
20. & 21. Mai 2017

Am 20. und 21. Mai laden die Veranstalter alle Trophy-Teilnehmer und interessierten Biker zur Streckenbesichtigung ins Salzkammergut ein. Zusammen mit ausgebildeten Guides dürfen an diesem Wochenende auch die sonst nur am Renntag freigegebenen Streckenabschnitte (wie beispielsweise der Hallstätter Salzberg) befahren werden. Wer sich außerdem für eine Teilnahme am neuen Gravel-Marathon interessiert, kann an diesem Wochenende ein Ritchey Swiss Cross Disc testen.

 
 

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