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AFXENTIA ETAPPENRENNEN ZYPERN || NACHBERICHT

AFXENTIA ETAPPENRENNEN ZYPERN || NACHBERICHT
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1. Etappe || Favorit Kulhavy rast in Gelb – Terpstra überrascht

 

Herren: Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) hat sich nach dem Auftakt-Zeitfahren des Afxentia Etappenrennens auf Zypern das Leader-Trikot übergestreift. Bei den Damen war Anne Terpstra (Ghost Factory Racing) nach ihrem Sieg bei den Damen selbst überrascht. Das Ziel lag 760 Meter tiefer als der Start, so dass die Strecke sehr downhill-lastig ausfiel. Dennoch stellten sich den Bikern aus 25 verschiedenen Nationen zwei Anstiege von zwei bis drei Minuten Dauer in den Weg, die es in sich hatten. Und am Schluss forderte im Gegenwind eine Flachpassage. 7,6 Sekunden war der Tscheche Jaroslav Kulhavy auf dem 14,6 Kilometer langen Kurs von Lefkara nach Skarinou schneller als der Schweizer Thomas Litscher (jb Brunex-Felt), mit Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) lag ein weiterer Tscheche mit 24,5 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Jaroslav Kulhavy: „Ich habe mich sehr gut gefühlt, aber in manchen Kurven war ich zu schnell, bin weg gerutscht und habe dadurch einige Sekunden verloren. Auf der Flachpassage konnte ich viel Druck machen, aber die Anstiege waren nicht einfach. Ich bin mit 100 Prozent rein gefahren, aber ich konnte sie nicht ganz durchziehen. Dieses Zeitfahren ist mit so viel Downhill sehr speziell, aber ich mag es. Für das erste Rennen bin ich sehr zufrieden. Aber ich muss auch gut in Form sein, damit ich beim Cape Epic mit Christoph Sauser mithalten kann.“

Damen: Als Anne Terpstra das Ziel erreicht hatte, war sie weit davon entfernt, an einen Sieg zu glauben. Zu sehr, so meinte sie, musste sie auf den letzten drei Kilometern im Wind leiden. Doch die Niederländerin wird die zweite Etappe im Gelben Trikot bestreiten. Für Terpstra ist das beim Afxentia eine Premiere. Margot Moschetti (CST Sandd American Eagle) war 12,3 Sekunden langsamer. Die Französin ist nicht als starke Downhill-Fahrerin bekannt. «Aber sie hat viel an der Technik gearbeitet», meinte ihr Team-Chef Bart Brentjens. Alexandra Engen (Ghost Factory Racing) benötigte nur 0,2 Sekunden weniger und verbuchte gleich zu Beginn einen Podest-Platz. Die Schwedin scheint langsam wieder an ihrer frühere Stärke anknüpfen zu können. Anne Terpstra: «Ich bin sehr überrascht über den Sieg. Ich habe gar nicht über ein Resultat nachgedacht. Ich wollte für die Flachpassage am Schluss Energie sparen, aber es hat nicht ganz geklappt. Deshalb wundert es mich, dass ich die Bestzeit gefahren bin.  So eine Etappe ist was ganz Neues. Es geht lang bergab, aber auch zweimal steil bergauf und am Ende eine lange Flachpassage. Deshalb sind vielleicht auch mal andere Namen vorne. Ich finde das ziemlich cool. Die anderen Tage sind was ganz anderes, jetzt bin ich erst einmal glücklich für heute, morgen sehen wir weiter.»

Mit Titelverteidigerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita) erlitt eine Favoritin Defekt und musste ein großes Stück des Weges mit Plattfuß zurücklegen. Sie verlor 5:25 Minuten auf Terpstra. «Schade, ausgerechnet auf der Etappe mit dem größten Spaßfaktor hatte ich keinen Spaß. Aber so ist das im Rennsport. Ich denke, meine Chancen in der Gesamtwertung sind dahin» Sabine Spitz (WIAWIS) beendete das Zeitfahren auf Rang sechs, 47 Sekunden hinter Terpstra. Ein halbes Jahr nach ihrer schweren Knieverletzung war die Deutsche zufrieden. «Es dauert noch ein bisschen bevor ich mit dem Setup am Bike klar komme, aber vom Körpergefühl her ist es das, was ich erwartet habe. Viele Rückschlüsse lässt dieses Zeitfahren aber noch nicht zu», erklärte Spitz.

 

(c) Andreas Dobslaff/EGO-Promotion
(c) Andreas Dobslaff/EGO-Promotion

 

2. Etappe || Gelbe Trikots wechseln ihre Besitzer

Aufregende zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Beim 52,2 Kilometer langen Point-to-Point-Rennen in Lefkara übernahm die Belgierin Githa Michiels mit ihrem Etappensieg vor Sabine Spitz (Ger) und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) das Leaderjersey. Bei den Herren holte sich der Franzose Jordan Sarrou den Etappensieg vor dem Polen Bartlomej Wawak und dem Dänen Sebastian Carstensen Fini. Sarrou trägt jetzt das Gelbe Trikot.

Herren: Es war Auftakt-Sieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing), der die zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens entschied. Allerdings nicht freiwillig. Der olympische Silbermedaillengewinner von Rio 2016 erlitt im längsten Downhill einen Reifendefekt und blockierte dadurch die Fahrer hinter ihm. Das eröffnete Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) und Sebastian Carstensen Fini (CST Sandd American Eagle) die Chance zur Flucht. Das Duo verteidigte seinen Vorsprung von 30 bis 40 Sekunden fast bis zum letzten, teilweise brutalen Anstieg, der etwa fünf Kilometer lang ist. Doch vorher stürzte Carstensen in einer Kurve schwer und verlor den Kontakt zu Sarrou, der als guter Kletterer bekannt ist.

Der Franzose gewann die Etape mit 51 Sekunden Vorsprung auf Bartlomej Wawak (Kross Racing), der Carstensen Fini auf den letzten 50 Metern des Anstiegs einholte. Carsensen Fini kämpfte am Hinterrad des Polen und sicherte sich mit 58 Sekunden Rückstand auf Sarrou den dritten Platz auf dem Podium. Jaroslav Kulhavy verlor durch den Defekt rund zweieinhalb Minuten, aber auf der Verfolgung gab er noch mal richtig Gas. Im finalen Anstieg erreichte er die Verfolgergruppe und wurde schließlich Siebter, eine Minute hinter Sarrou. So wahrte er als Gesamt-Zweiter, nur 13 Sekunden hinter Sarrou seine Chancen im Gesamtklassement. Thomas Litscher (jb Brunex Felt), am Vortag noch Zweiter im Zeitfahren, büßte durch insgesamt drei Defekte alle Chancen auf eine Top-Platzierung ein. «Ich habe neues Material und jetzt ist der Zeitpunkt um zu testen. Ich konnte das vorher nicht so einschätzen», meinte Litscher, der mit 14 Minuten Rückstand das Ziel erreichte.

Damen: Wie bei den Herren, war es auch bei den Damen der lange Downhill, in dem eine wichtige Entscheidung fiel. Die Ukrainerin Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle) war in der führenden Position, als sie sich einen Reifendefekt einfing. Die WM-Dritte von 2015 verlor mit knapp zehn Minuten Rückstand auf Siegerin Michiels alle Chancen in der Gesamtwertung.

Ihr Pech brachte Sabine Spitz (WIAWIS) alleine in die führende Position. Die Deutsche lag 30 bis 40 Sekunden vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita). Die Norwegerin bekam von hinten dann Gesellschaft in Person von Barbara Benko (Focus XC), Githa Michiels (Versluys) und der Niederländerin Anne Terpstra (Ghost Factory Racing) im Gelben Trikot. Als die Verfolgergruppe in den letzten Anstieg hinein fuhr, griff Githa Michiels an. Die Belgische Meisterin ging aus dem Sattel und verließ dabei etwas ihre Linie. Barbara Benko musste ausweichen und blieb an einer Mauer hängen. Die Ungarische Meisterin ging aus dem Sattel und verlor den Anschluss.

Michiels zeigte ein starkes Finale. Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel erreichte sie Sabine Spitz und ging gleich an ihr vorbei, um schließlich mit 26 Sekunden Vorsprung die Etappe zu gewinnen und sich damit auch das Gelbe Trikot überzustreifen. Dahle-Flesjaa landete auf Rang drei, 32 Sekunden zurück, Benko wurde mit 54 Sekunden Differenz Vierte. In der Gesamtwertung führ Michiels nach zwei von vier Tagen mit 24 Sekunden vor Benko und 28 Sekunden vor Spitz.

 

(c) Thomas Weschta/EGO Promotion
(c) Thomas Weschta/EGO Promotion

 

3. Etappe || Kulhavy-Show: Zurück in Gelb/Benko Etappensiegerin

So was hat es beim Afxentia Etappen-Rennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup noch nie gegeben. In Lythrodontas kam eine vierköpfige Frauen-Gruppe zum Sprint-Finish, das die Ungarin Barbara Benko vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) Sabine Spitz (Ger) und Githa Michiels (Bel) gewinnen konnte. 30 Minuten zuvor hatte Jaroslav Kulhavy die Herrenkonkurrenz gewonnen und damit das gelbe Trikot von Jordan Sarrou (Fra) zurückerobert. Der Pole Bartlomej Wawak wurde aus einer vierköpfigen Gruppe heraus Dritter.

Herren: Das Imperium schlägt zurück. Einen Tag nach seinem Defekt-Pech zeigte Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) auf den 66,2 Kilometern Point-to-Point in Lythrodontas eine klasse Vorstellung. Vor allem auf den letzten sechs Kilometern. Es war eine acht Fahrer starke Führungsgruppe, die gemeinsam Richtung höchster Punkt der Etappe kletterte. Kurz bevor es in den langen Single-Trail hinab zum Mantra tou Kampiou ging, wurde um die beste Position gesprintet. Jaroslav Kulhavy gewann, gefolgt von Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC). Dahinter ging Bartlomej Wawak in den Trail, doch er konnte dem Weltklasse-Duo nicht folgen und es riss eine vorentscheidende Lücke auf, während sein Teamkollege Fabian Giger durch einen Reifendefekt alle Chancen verlor. Kulhavy und Sarrou fuhren zusammen bis zum letzten, kurzen aber steilen Anstieg. Dann attackierte der Tscheche.

«Ich habe bemerkt, dass Jordan in den kurzen Anstiegen immer wieder ein paar Sekunden verlor. Deshalb habe ich im letzten hart attackiert und die Lücke gerissen», erklärte Kulhavy wie er die Entscheidung im Kampf um den Etappensieg herbei führte. Die letzten sechs Kilometer waren eine echte Kulhavy-Show. Er fuhr wie eine Lokomotive, nahm Sarrou noch 1:01 Minuten ab und holte sich damit das Gelbe Trikot zurück. 1:21 Minuten später kämpfte eine vierköpfige Gruppe um den dritten Platz auf dem Podium. Es war Bartlomej Wawak, der unter «lauter toten Männern» (Becking) die meisten Reserven übrig hatte. Er gewann den Sprint vor den Niederländer Hans Becking (CST Sandd American Eagle) und dem Österreicher Karl Markt (Möbel Märki), der sich erneut stark präsentierte.
Kulhavy geht mit einem Vorsprung von 50 Sekunden in die letzte von vier Etappen. An dritter Position liegt Jan Skarnitzl (Cze, Sram Mitas Trek), der 1:47 Minuten zurück ist. Skarnitzl wurde in Lythrodontas Sechster.

Damen: Vier Damen kämpfen im Sprint um den Etappen-Sieg, so was gab es beim Afxentia noch nie. Aber die ganze Geschichte klingt viel abwechslungsreicher, als es diese Ankunft zeigt.
Zuerst setzte sich die Schwedin Alexandra Engen (Ghost Factory Racing) etwas ab, weil sie in einer technischen Passage die Schnellste war. Dann attackierte dahinter Barbara Benko (Focus XC) und Githa Michiels (Versluys) ging mit. Das Duo passierte Alexandra Engen im Anstieg zum höchsten Punkt, während dahinter Sabine Spitz (WIAWIS), Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita) und die junge Tschechin Jana Czeczinkarova (Sram Mitas Trek) zusammen die Verfolgergruppe bildeten und Engen ebenfalls passieren konnten.

Ein Kilometer vor dem höchsten Punkt griff Michiels an und holte zehn Sekunden Vorsprung auf Benko heraus, mit denen sie in den Downhill ging. Doch Benko war in der Lage die Lücke im Trail wieder zu schließen. Sie konnte die Belgierin aber nicht passieren. Dadurch gelang es auch Sabine Spitz und Gunn-Rita Dahle aufzuschließen. Damit war das Quartett perfekt, das schließlich um den Sieg sprintete.

150 Meter vor dem Ziel machte Michiels in Führung liegend einen Fehler, brachte Dahle-Flesjaa fast zu Fall und ermöglichte so Barbara Benko eine Lücke von ein paar Metern aufzutun. Die Ungarin jubelte so über ihren ersten Sieg im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup, eine knappe Sekunden vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und 1,2 Sekunden vor Sabine Spitz. Githa Michiels verlor drei Sekunden, wahrte damit im Gesamtklassement aber eine Führung von 20 Sekunden auf Benko. Auf Rang drei liegt Sabine Spitz mit 25 Sekunden Differenz auch noch aussichtsreich im Rennen um den Sieg.

 

(c) Lynn Sigel/EGO-Promotion
(c) Lynn Sigel/EGO-Promotion

 

4. Etappe || Thriller: Michiels gewinnt Afxentia hauchdünn

Der tschechische MTB-Star Jaroslav Kulhhavy hat sich seinen dritten Gesamtsieg beim Afxentia Etappenrennen auf Zypern gesichert. Ein zweiter Platz hinter dem Franzosen Jordan Sarrou genügte ihm in Mantra tou Kampiou. Bei den Damen war es die Belgierin Githa Michiels, die nach einem aufregenden Rennen Sabine Spitz (Ger) mit nur drei Sekunden Vorsprung ihr Gelbes Trikot verteidigen konnte, während Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) im finalen Cross-Country-Rennen ihren Vorjahres-Sieg wiederholte.

Herren: An einem warmen und sonnigen Tag im Macheras-Gebirge, dominierte das Trio, das auch in der Gesamtwertung vorne lag, das abschließende Cross-Country-Rennen. Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) und Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) entkamen ein wenig und Kulhavy sorgte dann für eine kleine Tempo-Drosselung, die es seinem Landsmann Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) ermöglichte aufzuschließen. Hans Becking (CST Sandd American Eagle), verlor durch einen frühen Defekt alle Chancen. Das Führungs-Trio blieb bis zur letzten Runde zusammen. Dann erhöhte Sarrou im Kampf um den Etappensieg das Tempo und Skarnitzl verlor den Anschluss. Kulhavy, der zu diesem Zeitpunkt an dritter Stelle lag, konnte die entstandene Lücke ohne Mühe wieder schließen. Den letzten Anstieg nahm Sarrou noch mal mit Vollgas und schaffte es als Erster in den Singletrail zu kommen. Er konnte dort seine Position verteidigen und Kulhavy wusste, dass es kaum noch eine Chance gab, zu überholen. So gewann Jordan Sarrou die Etappe mit Jaroslav Kulhavy an seinem Hinterrad, während Jan Skarnitzl mit 51 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Die Reihenfolge in der Gesamtwertung blieb dieselbe wie vor dem abschließenden Tag. Kulhavy gewann zum dritten Mal nach 2010 und 2012 das Afxentia-Etappenrennen und zog damit in Sachen Siege mit Fabian Giger (Kross Racing) gleich. Jaroslav Kulhavy: «Ich bin über das ganze Rennen hinweg mein eigenes Tempo gefahren. Nur als Sarrou attackiert hat und ich an dritter Stelle lag, musste ich einmal Vollgas geben, um die Lücke zu schließen. Es war klar, dass Sarrou die Etappe gewinnen wollte. Für war es wichtig die Gesamtführung zu verteidigen und ich wollte nichts riskieren.  Ich werde noch einige Tage auf Zypern trainieren in Richtung Cape Epic. Meine Form scheint besser zu sein, als ich dachte.»

Damen: Eindrucksvoll wie Mountainbike-Legende Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida Gunn-Rita) sich auf der finalen Etappe des Afxentia Stage Race den Sieg sichern und damit wiederholen konnte, was ihr schon im Vorjahr gelungen war. Die Rekord-Weltmeisterin ging schon in der Start-Runde in Führung und gab sie nicht mehr ab. Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle) und bis zur ersten Runde auch noch Malene Degn (Ghost Factory Racing) versuchten ihrem Tempo zu folgen, doch die Maschine der Norwegerin arbeitete wie geschmiert an diesem Tag in Mantra tou Kampiou.

In der Gesamtwertung hatte sie nach einem Defekt bei der Auftakt-Etappe keine Chance mehr, aber am Sonntag baute sie ihre Führung mehr und mehr aus und beendete das Rennen nach 1:16:21 Stunden mit einem Vorsprung von 1:05 Minuten auf Yana Belomoina. Die Ukrainerin kämpfte darum, die verfolgende Sabine Spitz (WIAWIS) auf Abstand zu halten, doch die Deutsche hatte den Blick mehr nach hinten gerichtet.Mit einem Rückstand von 25 Sekunden auf Githa Michiels (Versluys) im Gelben Trikot war sie in das Cross-Country-Rennen gegangen. Nach der zweiten Runde lag Spitz virtuell schon mit sechs Sekunden in Führung. Doch dann verlor die 45-Jährige Zeit, als sie sich in einer technischen Passage versteuerte und ins Gebüsch fiel. So verringerte Michiels ihren Rückstand auf Spitz auf zehn Sekunden und lag damit wieder in Führung.

Sabine Spitz versuchte noch auf der letzten halben Runde alles. Auf den letzten zwei Kilometern baute sie ihren Vorsprung auf Michiels noch mal auf 22 Sekunden aus – das waren aber drei Sekunden zu wenig. So konnte Michiels ihr ersten Sieg beim Afxentia Etappen-Rennen feiern und damit den ersten von Spitz verhindern. Barbara Benko (Focus XC), die vor dem Finale als Zweite 20 Sekunden hinter Michiels lag, hatte nach ihrem Sieg vom Vortag keine guten Beine mehr und wurde Sechste. Als Gesamt-Dritte blieb sie dennoch auf dem Podest.

(c) Florian Schön/EGO-Promotion
(c) Florian Schön/EGO-Promotion

 

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