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BIKE TRANSALP #1 || HUBER UND STIEBJAHN SPRINTEN ZU GELB

BIKE TRANSALP #1 || HUBER UND STIEBJAHN SPRINTEN ZU GELB
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Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) haben die erste Etappe der BIKE Transalp powered by Sigma 2018 für sich entschieden. Das Team Bulls 1 setzte sich nach 88,90 Kilometern und 2.942 Höhenmetern von Imst nach Nauders knapp im Fotofinish gegen die deutschen Transalp-Triple-Sieger Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) nach 3:39.55,3 Stunden und mit einem Vorsprung von 4,7 Sekunden durch.

Hinter dem Duo von Centurion Vaude rundete die spanisch-portugiesiche Paarung vom Buff Scott MTB Team Francesc Guerra Carretero und Luis Leao Pinto bei ihrer ersten Transalp-Teilnahme das Podium als drittes Duo ab (3:40.07,2).

Alle drei Teams hatten in Abwesenheit der Titelverteidiger Hermann Pernsteiner (AUT) und Daniel Geismayr (AUT) von Centurion Vaude auch schon im Verlauf der verregneten und von Anfang an auf Zug gefahrenen Etappe die Geschicke an der Spitze mitbestimmt. Nach der neutralisierten Startphase zeigten sich die sechs Fahrer immer wieder ganz vorne und hielten das Tempo zur Pillerhöhe und dann auch über das Pfundser Tschey extrem hoch.

In der Abfahrt nach Pfunds setzte sich das Sextett dann das erste Mal von den restlichen Spitzenteams ab, die aber in der Ebene den Rückstand bis zur Kajetansbrücke wieder zufuhren. Im Schlussanstieg zur Norbertshöhe konnten dann Huber und Kaufmann erneut eine Lücke reißen, so dass deren Teamkollegen Stiebjahn und Käß den Sieg im Sprint unter sich ausmachen mussten – mit dem besseren Ausgang für den Team Bulls-Fahrer.

Stiebjahn durfte sich damit bei seiner vierten Rennteilnahme nicht nur erstmals das Gelbe Trikot überstreifen, sondern sich auch über sein erstes Podestresultat beim einwöchigen Klassiker über den Alpenhauptkamm freuen: „Ich bin überglücklich, dass wir mitkämpfen und am Ende auch den Zielsprint knapp für uns entscheiden konnten. Es ist phänomenal, mit einem Etappensieg in die Rundfahrt zu starten; zumal eigentlich über den gesamten Zeitraum immer sieben, acht Teams gemeinsam unterwegs waren. Es ist ein Traum, der wahr geworden ist, auch wenn noch sechs Tage kommen.“

Auf die spekuliert natürlich die Konkurrenz, vorneweg die Mountainbiker von Centurion Vaude, die die letzten fünf Jahre bei der Transalp mit dominiert haben. Markus Kaufmann, bereits drei Mal Gesamtsieger und im Vorjahr Zweiter, meinte angesichts von nur 4,7 Sekunden Rückstand auf die Transalp-Leader: „Wir sind zufrieden, wir haben keine Zeit verloren. Wir haben uns beide sehr gut gefühlt. Wenn wir sehen, dass irgendjemand morgen ein Problem hat oder bekommen könnte, werden wir natürlich angreifen. Aber es gibt viele starke Teams, die man nicht unterschätzen darf. Es ist eine enge Kiste.“

 

Überraschung bei Masters

Eng ging es auch bei den Masters-Teams zu, bei denen sich anders als erwartet die Titelverteidiger geschlagen geben mussten. Nach 3:58.36,3 Stunden überquerten Jan Halik (SVK) und Karel Hartl (CZE) von Norwit-CYKLOmax Slovakia die Ziellinie und damit nur 10,5 Sekunden vor den Top-Favoriten auf den Sieg in der Wertungsklasse für Männerduos mit einem Gesamtalter von über 80 Jahren Massimo De Bertolis (ITA) und Dax Jaikel (CRC) von Wilier Force 7C 3 (3:58.46,8).

Wesentlich deutlicher fiel hingegen das Ergebnis in den anderen drei Kategorien aus: Bei den Damen setzten sich Janine Schneider (GER) und Stefanie Dohrn (GER) vom Team Nauders Canyon/CUBE mit 16 Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz durch (4:31.30,3). In der Mixed-Klasse siegten Verena Krenslehner-Schmid (AUT) und Philip Handl (AUT) von Imst Tourismus (4:22.31,5), bei den Grand Masters Claudius Thommen (SUI) und Thomas Girardi (SUI) von Stoll Bikes (4:04.35,1).

Alle Ergebnisse stehen hier zur Verfügung.

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