Home SZENE NEWS ETAPPENRENNEN BIKE TRANSALP #2 || KAUFMANN/KÄSS EROBERN GELB

BIKE TRANSALP #2 || KAUFMANN/KÄSS EROBERN GELB

BIKE TRANSALP #2 || KAUFMANN/KÄSS EROBERN GELB
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Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) haben die Königsetappe der BIKE Transalp powered by Sigma 2018 für sich entschieden. Die dreifachen Transalp-Sieger vom TeamCenturion Vaude absolvierten die 101,82 Kilometer und 3.512 Höhenmeter von Nauders nach Livigno in 4:29.28,9 Stunden und übernahmen damit auch die Gesamtführung, nachdem die bisherigen Leader Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) vom Team Bulls 1 mit 3.29 Minuten Rückstand die Ziellinie als zweitschnellstes Duo des Tages überquert hatten (4:32.57,9).

Rang drei ging an die österreichisch-costa- ricanische Paarung Uwe Hochenwarter und Gregory Brenes von Wilier Force 7C 2 (4:32.58,4), die damit auch im Gesamtklassement den dritten Platz von den heute viertplatzierten Buff Scott MTB Team-Fahrern Francesc Guerra Carretero (ESP) und Luis Leao Pinto (POL) übernehmen konnten, die aufgrund eines Sturzes des Portugiesen wertvolle Zeit verloren (4:36.14,0).

Die Entscheidung über den Tagessieg fiel indes wie erwartet im Anstieg zur Passhöhe Döss Radond. Nachdem sich die Profiteams der 21. Rennauflage des Alpenklassikers gleich im Anstieg zum Bergkastell vom übrigen Feld abgesetzt und die anschließende Abfahrt zum und um den Reschensee hinab ins Vinschgau gemeinsam bestritten hatten, nutzte die erfahrene Paarung Kaufmann/Käß die Gunst der Stunde in Santa Maria.

„Das Profil mit vielen Höhenmetern auf einer langen Etappe ist uns heute entgegengekommen. Wir haben dann gesehen, dass Simon Stiebjahn Probleme bekommen hat und haben unser Tempo durchgezogen und den Vorsprung kontinuierlich ausgebaut“, sagte Kaufmann nach dem erfolgreichen Ritt ins Gelbe Trikot.

Nach dem folgenden Alpisella Pass und der anschließenden Abfahrt, sonst eher die Stärke des Team Bulls, betrug der Vorsprung in Latteria di Livigno bereits knapp drei Minuten, nur um am Ende sogar nochmal um eine halbe Minuten anzuwachsen.

„Das ist natürlich perfekt für uns, gleich am zweiten Tag ins Gelbe Trikot zu fahren. Jetzt heißt es natürlich, den Vorsprung zu verwalten.“

Während die neuen Gesamtführenden mit dem Rennausgang hochzufrieden sein konnten, zeigte sich das gestern noch im Zielsprint erfolgreiche schweizerisch-deutsche Duo ebenfalls nicht enttäuscht: „Es war schwer für mich heute. Ich habe mein bestes versucht“, erklärte Stiebjahn.

„Ich konnte nicht mehr mithalten und habe dann versucht meinen Rhythmus zu finden. So haben wir den Abstand ganz ordentlich halten können. Deshalb können wir mit dem zweiten Platz trotzdem zufrieden sein. Das war heute das Maximum. Jetzt müssen wir weiterschauen. Unser Vorteil ist zumindest, dass wir ein Back-up-Team haben, sollte etwas passieren.“

Ein Grund, warum auch Jochen Käß vom neuen Führungsduo angesichts noch fünf schwerer Etappen auf die Euphoriebremse drückt: „Es kommt noch viel. Das Ziel ist erst in Arco.“

 

Führungswechsel in Masters-Kategorie

Wie bei den Männern setzte sich auch bei den Masters das im Vorfeld als Top-Favorit gehandelte Duo auf dem schwersten Teilabschnitt der diesjährigen BIKE Transalp powered by Sigma durch und erkämpfte sich damit die Blauen Leader Jerseys. Die beiden Titelverteidiger Massimo De Bertolis (ITA) und Dax Jaikel (CRC) von Wilier Force 7Cabsolvierten die mehr als 100 Kilometer von Tirol über die Schweiz nach Italien in 4:50.56,6 Stunden und damit 7,07 Minuten schneller als die bisherigen Wertungsführenden Jan Halik (SVK) und Karel Hartl (CZE) von Norwit-CYKLOmax Slovakia (4:58.04,3), die gestern mit zehn Sekunden Vorsprung die Nase vorn gehabt hatten.

In der Grand Masters-Kategorie siegte mit den beiden Österreichern Anton Warter und Heinz Zörweg ebenfalls eine im Vorfeld hoch gehandelte Paarung. Das KTM Pro Team, gestern noch mit fast 18 Minuten Rückstand weit abgeschlagen, überquerte die Ziellinie heute nach 5:07.36,6 Stunden und damit etwas mehr als zwei Minuten vor dem Stoll Bikes-Duo (5:09.40,6).

Claudius Thommen und Thomas Girardi aus der Schweiz führen aber weiterhin die Klasse der Männerteams mit einem Gesamtalter von mehr als 100 Jahren deutlich an. In der Damen- bzw. Mixed-Kategorie behielten hingegen die jeweiligen Wertungsführenden erneut die Oberhand. Die mehrfache österreichische Staatsmeisterin Verena Krenslehner-Schmid und ihr Landsmann Philip Handl fuhren für Imst Tourismus den zweiten Tageserfolg in der Mixed-Wertung ein (5:41.42,2), während die beiden Deutschen Janine Schneider und Stefanie Dohrn vom Team Nauders Canyon/Cube bei den Damen nicht zu schlagen waren (5:46.39,0).

Die kompletten Ergebnisse stehen hier zur Ansicht bereit.

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