Home SZENE NEWS ETAPPENRENNEN BIKE TRANSALP #3 || HUBER/STIEBJAHN MIT ETAPPENSIEG IN BORMIO

BIKE TRANSALP #3 || HUBER/STIEBJAHN MIT ETAPPENSIEG IN BORMIO

BIKE TRANSALP #3 || HUBER/STIEBJAHN MIT ETAPPENSIEG IN BORMIO
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Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) haben bei der BIKE Transalp powered by Sigma 2018 ihren zweiten Etappensieg gefeiert. Das Team Bulls 1, das bereits zum Auftakt der einwöchigen Rundfahrt für Mountainbike-Zweierteams erfolgreich gewesen war, beendete die 67,98 Kilometer und 2.239 Höhenmeter der dritten Etappe von Livigno nach Bormio nach 2:58.43,5 Stunden.

Mit 10,5 Sekunden Rückstand an der außerhalb Bormios platzierten Zeitmessung wurden die beiden Italiener Tony Longo und Johnny Cattaneo von Wilier Force 7C 1 Zweite (2:58.54,0) und fuhren damit ihr erstes Transalp-Podium 2018 ein. Rang drei ging an Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude (2:58.58,7), die damit ihre Gesamtführung souverän verteidigen konnten und bei nunmehr noch vier ausstehenden Etappen bis ins Ziel nach Arco 3.09 Minuten Vorsprung auf die Tagessieger haben.

Die sorgten heute in der Abfahrt von Torre di Fraele zur Zielzeitmessung in Boscopiano für die Entscheidung. „Wir haben uns heute sehr offensiv und gut gezeigt. In der letzten Abfahrt konnten wir dann eine kleine Lücke reißen und so den Etappensieg sichern und sogar ein paar Sekunden gut machen. 15 Sekunden sind besser als nichts“, erklärte Urs Huber nach der Ankunft im Zielbereich von Bormio.

Zuvor hatten sich das Team Bulls 1 und Centurion Vaude in der steilen Rampe hinauf zum Carosello 3000, dem ersten zu meisternden Berg des Tages, erfolgreich von den übrigen Spitzenteams abgesetzt – und sogar Jochen Käß kurzzeitig verloren. Der konnte sich aber auf der zehn Kilometer langen Freeride-Passage zur Latteria di Livigno wieder an das Trio an der Spitze zurück kämpfen. „Ich bin nach dem gestrigen anstrengenden Tag heute meinen Rhythmus gefahren. Und da ich das Gelände in Livigno sehr gut kenne, war das kein Problem für mich“, so der Transalp-Triple-Sieger von 2013, 2014 und 2015.

Über Passo Trela und Bocchetta di Trela arbeiteten die beiden bislang dominierenden Paarungen dann erfolgreich zusammen, ehe Longo und Cattaneo, die zwischenzeitlich bereits knapp 2:30 Minuten Rückstand gehabt hatten, in der Ebene Richtung Lago di Cancano zu den Ausreißern aufschließen konnten und sich am Ende sogar noch Rang zwei sicherten. Das aber auch, weil die beiden Träger der Gelben Trikots in der Abfahrt nicht mehr zu viel riskierten. „Wir sind kontrolliert gefahren und haben versucht, ein paar Körner zu sparen. So haben wir nur 15 Sekunden in der Gesamtwertung verloren. Es ist also alles im grünen Bereich“, so Käß abschließend.

 

Wertungsführende wehren Angriffe ab

Während bei den Männern die Verfolger der Wertungsführenden einen weiteren Erfolg verbuchen konnten, setzten sich in den übrigen vier Kategorien die Top-Teams durch. Bei den Masters brachten Massimo de Bertolis (ITA) und der am rechten Bein amputierte Costa Ricaner Dax Jaikel für Wilier Force 7C 3 den zweiten Sieg in Folge nach Hause (3:18.08,3), 14,7 Sekunden vor Jan Halik (SVK) und Karel Hartl (CZE) von Norwit-CYKLOmax Slovakia(3:18.23,0).

In der Grand Masters-Kategorie setzten sich Claudius Thommen (SUI) und Thomas Girardi (SUI) von Stoll Bikes durch (3:27.41,5), während Verena Krenslehner-Schmid (AUT) und Philip Handl (AUT) von Imst Tourismus bereits zum dritten Mal in Folge in der Mixed-Klasse triumphierten (3:42.58,3).

Bei den Damen gaben sich Janine Schneider (GER) und Stefanie Dohrn (GER) vom Team Nauders Canyon/Cube bei ihrem dritten Etappenerfolg in Serie ebenfalls keine Blöße (3:47.32,1).

Alle Ergebnisse der dritten Etappe stehen hier bereit.

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