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Christoph Sauser holt Trans Germany-Hattrick

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Mit einem fulminanten Schlussspektakel ist die finale Etappe der CRAFT BIKE TRANS GERMANY 2012 zu Ende gegangen. Zwar büßte der alte und neue Trans Germany-Titelträger Christoph Sauser auf den 78,05 Kilometern und 1.731 Höhenmetern von Seefeld, Österreich, nach Garmisch-Partenkirchen in einer wahren Regenschlacht als Tageselfter (2:49.24,8) einen Großteil seines Vorsprungs auf die Verfolger ein; den dritten Titel in Serie ließ sich der amtierende Marathon-Weltmeister aber nicht mehr nehmen.

Foto: Craft Bike Trans Germany/Peter Musch

De Bertolis gewinnt Schlussetappe / Milena Landtwing beste Dame

Der 36-Jährige Specialized Racing-Fahrer sicherte sich den Trans Germany-Hattrick nach 11:20.29,3 Stunden, die er für die insgesamt 288,50 km und 8.648 Höhenmeter von Sonthofen ins bayerische Ziel benötigt hatte.

„Es ist ein geniales Gefühl, den Titel-Hattrick wie gewollt gelandet zu haben“, sagte der Olympiadritte von 2000 nach dem letzten Zieleinlauf der Rundfahrt. Ich bin vor der Trans Germany noch einen Cross Country gefahren und bin dementsprechend nicht frisch in dieses Rennen gegangen. Von daher fällt schon ein riesiger Druck ab, der sich über die vier Tage aufgebaut hat.“

Vor allem, nachdem der dominierende Fahrer nicht nur durch den heute starken Niederschlag gehandicapt gewesen war, sondern sich auch noch am letzten Anstieg zum Hausberg total verschätzt hatte.

„Ich habe nie gewusst, soll ich mit oder ohne Brille fahren. Dann war mir nicht klar, dass wir dieses Jahr anders nach Garmisch fahren. Ich habe nach einem Drittel im letzten Berg gedacht, dass wir oben sind, aber dann ging es ewig weiter. In der Schlussabfahrt habe ich dann nichts mehr riskiert“,

so Sauser abschließend.

Platz zwei der Gesamtwertung, mit nur einer Minute Rückstand, als auch die Bergwertung um das Grüne Trikot der Bayerischen Staatsforsten powered by fi’zi:k ging an David George (RSA) vom Redbank Team 360life (11:21.29,3). Thomas Dietsch (FRA) vom Team Bulls rundete das Podium als Dritter ab (11:23.46,7).

De Bertolis krönt Ausreißversuch mit Tageserfolg

Tagesschnellster war der Marathon-Weltmeister von 2004, Massimo De Bertolis, der am Schlusstag des viertägigen Events erstmals ohne Magenprobleme angetreten war und in 2:46.36,6 Stunden seine Mountainbike-Qualitäten unterstrich.Knapp sechs Sekunden hinter dem Italiener von Autopolar Volvo Cannondale überquerte Thomas Litscher (SUI) von Felt Ötztal X-Bionic die Ziellinie, der in der Abfahrt vom Brunschkopf zum davoneilenden De Bertolis hatte aufschließen können und sich damit sowie dank seiner Attacken auf den beiden Vortagen durchaus den Titel „kämpferischster Fahrer“ verdient hätte. Gemeinsam gelang es der Ausreißerpaarung in einem knapp 60 Kilometer langen Husarenritt zwischenzeitlich über vier Minuten auf die Verfolger herauszufahren.

„Ich freue mich sehr über meinen ersten Trans Germany-Etappensieg“, sagte dann auch De Bertolis sichtlich gerührt über den geglückten Coup. „Ich bin froh, dass ich heute endlich ohne körperliche Beschwerden fahren konnte.“

Geismayr sichert Platz 4 in der Gesamtwertung ab

Platz drei ging heute an Daniel Geismayr (AUT, 2:48.11,1) vom Rennstall Centurion Vaude, der überlegen die SCOTT Mannschaftswertung für sich entschied. Der Vorarlberger zeigte auf allen vier Etappen konstant starke Leistungen und klassiert sich mitten in der Welt-ELITE.

Landtwing gewinnt erstmals Trans Germany-Damenwertung

Wie der Sieger bei den Elitefahrern kommt auch die Siegerin der Damenkategorie aus der Schweiz. Nach ihren dritten Plätzen in den beiden Vorjahren freute sich Milena Landtwing, die die Gesamtdistanz in 13:13.05,7 Stunden absolvierte, heute über einen der größten Erfolge ihrer Karriere:

„Es war unglaublich, ein ganz hartes Stück Arbeit. Das ist ein Riesenerfolg, denn das Feld war wirklich sehr stark. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich das Trikot drei Tage lang würde verteidigen können“, so die Schweizer Meisterin.

Die Centurion Vaude-Pilotin, die heute Dritte wurde, verwies Elisabeth Brandau (13:17.40,2) und Silke Schmidt (13:13.19.6) auf die Plätze zwei und drei des Klassements. Die beiden deutschen notebooksbilliger.de-Teamfahrerinnen sicherten sich dafür aber den Doppelsieg auf der Schlussetappe auf der Schmidt in 3:10.22,8 Stunden die Schnellste war.

 

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