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Das Montafon kam unter die Räder

Das Montafon kam unter die Räder
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Auf den packenden Village-Cross am Freitagabend folgte Samstag früh der M3 mit über 4000 Höhenmetern für die Marathonspezialisten und besonders hartgesottene Hobbybiker.

„Das Montafon – der natürliche Feind des Stöckelschuhs“ lasen wir bereits bei der Anreise von den Plakatwänden neben der Straße. Und die Gegend rund um Schruns wurde ihrem Ruf gerecht, immerhin waren beim M3, der längsten der drei Marathondistanzen, 140 Kilometer und 4400 Höhenmeter zu bewältigen.

Um 07:30 fiel der Startschuss zum fünften und letzten Bewerb des Austria Marathon Cup. Gleich im ersten Anstieg wurde das Tempo von den Favoriten (Büchli, Vastaranta, Leisling, Nimpf, Sonntag) angezogen, es bildete sich eine sechsköpfige Spitzengruppe, die allerdings nur einige Kilometer zusammen Tempo machte und etwa zu Renndrittel in zwei Gruppen zerfiel.

Entscheidung fiel auf 2000 Metern

Wie vermutet, fiel die Entscheidung am langen Anstieg Richtung Bielerhöhe (2.032m). Lukas Büchli (SUI) konnte sich vom Finnen Jukka Vastaranta knapp absetzen. Dahinter folgte auf Rang drei Jakob Nimpf.

30 km Zielabfahrt

Am höchsten Punkt angelangt, trennen den Führenden Vastaranta noch immer 30 km vom erlösenden Ziel. Allerdings 30 km Abfahrt, den Triumpf nach Hause fahren möchte man meinen. Fehlanzeige, bergab geht’s über Wiesen und felsige Wandersteige, teilweise nicht fahrbar, teilweise grenzwertig, vor allem bei Nässe und zittrigen Händen von den Strapazen. Jakob Nimpf wird die Abfahrt zum Verhängnis, nach schmerzhaftem Sturz aufs Knie verliert der Vizestaatsmeister zwei Plätze und kann sich noch als Fünfter ins Ziel retten.

M4 Village Cross: Sieg des „Mr. Citysprint“

Einige schnelle Beine hatten sich am Vortag im Zentrum von Schruns versammelt. Darunter auch Daniel Federspiel, von vielen Mr. Citysprint genannt, Jukka Vastaranta, Matthias Leisling, Gerald Burgsteiner, Lukas Büchli und Daniel Geismayr.

Showdown zwischen Burgsteiner und Federspiel

Der Modus: Insgesamt  16 Fahrer treten jeweils zu viert gegeneinander an, die beiden schnellsten steigen in die nächste Runde auf. Schon in den Vorläufen stellt sich heraus, dass der Sieg wohl nur über Gerald Burgsteiner bzw. Daniel Federspiel führen wird. Beide gewannen ihre Läufe jeweils überlegen. Die Zuseher sahen schlussendlich ein packendes Finale zwischen Burgsteiner, Federspiel, Geismayr und Vastaranta. Gleich vom Start weg preschen Burgsteiner und Federspiel mit hohem Tempo in die erste Runde und lies der Konkurrenz keine Chance. Burgsteiner kommt als Führender in den tobenden Start/Zielbereich um Runde zwei von drei in Angriff zu nehmen, dahinter Federspiel auf Lauerstellung. Eine Attacke des Tirolers kurz vor dem Ziel sichert den Sieg beim 1. Village Cross in Schruns.

Ergebnisse

+++ zu den Ergebnissen vom Marathon +++

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