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Das Schattendasein des Individualsports Mountainbiking

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Das Mountainbiking bringt unglaublich viele Vorzüge mit sich, die andere Sportarten in dieser Form nicht vorweisen können. Der Sport findet ausschließlich an der frischen Luft statt, oftmals in atemberaubenden Gegenden wie schroffen Gebirgszügen und dicht bewachsenen Wäldern. Nichtsdestotrotz hat der Sport weltweit natürlich nicht die gleiche Bühne, wie es bei anderen Disziplinen der Fall ist. Wir werfen einen Blick auf das Schattendasein eines großartigen Sports.

Fußball gibt den Ton an

Quelle: Pixabay

Der Blick auf das Sportprogramm in Fernsehen malt ein deutliches Bild der aktuellen Gewichtung von Sportarten in der Region. Wenn nicht gerade Wintersport in den Bergen von Tirol, Kärnten und aller Welt stattfindet, ist es vor allem der Fußball, der den Ton angibt. Ob Red Bull Salzburg mit seinen attraktiven Auftritten in der UEFA Champions League oder die Wiener Traditionsvereine Rapid sowie Austria – Nachrichten um das runde Leder gibt es stets ausreichend. Die Popularität des Fußballs reicht oftmals so weit, dass er sich sogar in Branchen etabliert, wo man ihn zuvor nicht vermutet hätte. So kann man Spielautomaten wie Super Striker, der die berühmteste Position auf dem Fußballplatz zelebriert, und andere Slots mit Fußball-Thematik im Casino online spielen. Neben dem Casino wird der Fußball jedoch auch andernorts in den Fokus gestellt, sei es in Streamingdiensten wie DAZN, in Stickeralben zu großen Turnieren von Panini, durch Fanartikel in Drogerieketten oder in Inhalten der diversen sozialen Medien. Die Zuschauerzahlen in der österreichischen Bundesliga entwickelten sich seit 2007/08 insgesamt zwar rückläufig, betrugen in der Saison 2018/19 allerdings nach wie vor über 1,26 Millionen. Von solchen Zahlen können andere Sportarten nur träumen, selbst wenn es sich um andere beliebte Ligen wie die Erste Bank Eishockey Liga oder die Basketball-Bundesliga handelt. Beim Individualsport sind es vor allem die alpinen Disziplinen wie Skispringen, die viele Fans besitzen, was an den langjährigen Erfolgen der Österreicher Sportler liegt.

Nicht nur Nachteile durch geringere Beachtung

Quelle: Pixabay

Das Mountainbiking fristet in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals ein Schattendasein, obwohl viele Menschen bereits das notwendige Gerät in der Garage oder dem Hauskeller stehen haben. Das ist grundsätzlich enttäuschend und sorgt selbst nach vielen Profijahren wie bei der deutschen Sportlerin Sabine Spitz dafür, dass sie nach der Karriere auf dem Rad noch nicht ausgesorgt hat. Dennoch bringt die Sportart oftmals einen Spaß mit sich, den der Fußball scheinbar schon mindestens in Teilen verloren hat. Auch nach dem Karriereende sind viele ehemalige Profi-Mountainbiker in ihren Heimatregionen in der Natur anzutreffen. Durch die geringere Anzahl an Profisportlern im Vergleich zum Fußball ist es für jeden einzelnen Nachwuchssportler einfacher, auf der Weltbühne für Aufmerksamkeit zu sorgen. Mit dem entsprechenden Talent können Mountainbiker schneller nach oben gelangen, als dies in den durchstrukturierten Systemen des Mannschaftssports der Fall ist. Und dennoch würde ein wenig mehr TV-Präsenz als alle vier Jahre zu den Olympischen Sommerspielen nicht schaden, um die Athleten in den Mittelpunkt zu stellen, die genauso hart wie viele andere Profisportler trainieren, damit aber nur sehr selten in der Öffentlichkeit glänzen. 

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