Home MAGAZIN KTM “MADE IN AUSTRIA – TESTED WORLDWIDE”

KTM “MADE IN AUSTRIA – TESTED WORLDWIDE”

KTM “MADE IN AUSTRIA – TESTED WORLDWIDE”
133
0

Das Marketing Konzept der österreichischen Kultmarke//

KTM „Bikes Made in Austria – Tested World Wide“ ist ein Slogan, der nicht nur das Marketingkonzept einer österreichischen Traditionsmarke mit Weltformat beschreibt, wie kein anderer, sondern auch dessen Philosophie bestens verdeutlicht. So entstehen bei KTM Bikes für die höchsten Rennklassen:

Mattighofen ist eine kleine österreichische Stadt im Innviertel mit knapp 7.000 Einwohnern. Ein beträchtlicher Teil der dort lebenden Menschen beschäftigt sich mit der Produktion von Fahrrädern. Genauer gesagt sind es an die 400 fleißige Mitarbeiter, welche pro Jahr unfassbare 250.000 Räder fertigen, die in die ganze Welt verschickt werden. Genau diese – in jeglicher Sparte der Radindustrie zu findenden Sportgeräte – werden nicht nur auf der ganzen Welt gefahren, sondern auch überall erprobt, um ständig weiterentwickelt werden zu können. So schließt sich der Kreis und Inputs und Verbesserungsvorschläge rauschen für erfolgsorientiertes Brainstorming zurück zu ihrem Ursprung, um durch erfahrenes Handwerk neues Leben in spätere Produkte zu hauchen. Unverzichtbar in diesem Prozess sind die Sportler und Teams, die ihre Erfahrungen und ihr Know-How aus den höchsten Klassen des Rennsports einfließen lassen. Ein Blick hinter ein einzigartiges Marketingkonzept und die Suche nach den perfekten Bikes für die größten Prüfungen des weltweiten Radsports.

KTM PRO TEAM//

“Vor ein paar Jahren entstand in unserem Team die ursprüngliche Idee für ein Projekt, dass sich im weiteren Verlauf zum Konzept Made in Austria – Tested Worldwide entwickelte. Im Marketing von KTM stießen wir damit gleich auf offene Ohren. Es freut uns sehr, dass KTM diese Idee als internationales Marketingkonzept aufgenommen hat und weiterhin verfolgt und ausbaut. Es passt perfekt zur Marke und die Botschaft ist dadurch sehr authentisch. Ein großer Baustein dieser besonderen Zusammenarbeit gestaltete sich in der Premiere der Filmdoku unserer Cape Epic Teilnahme im April 2018, bei der auch die zwei wichtigsten Damen im Hause KTM Carol und Johanna Urkauf anwesend waren. Das war natürlich eine besondere Ehre.

Am Beginn dieses Konzeptes stand mit uns also ein Team, das gleichzeitig auch ein wichtiges Rädchen im Optimierungsprozess der Produktion von KTM einnimmt. Das KTM Pro Team zeichnet sich durch Top-Leistungen im Marathon und Cross Country Sport aus, das es zum erfolgreichsten MTB Team Österreichs macht. Aber auch in der Zusammenarbeit mit Sponsoren konnte es sich in den vergangenen Jahren durch eine konstruktive Arbeitsweise auszeichnen. Mit den weltweit größten Rennbühnen des Sports als Motivation und dem Bestreben die dafür bereitgestellten High-End Bikes von KTM auch auf diese hin zu schneiden, entwickelte sich ein tolles Vorhaben und der Startschuss für das Projekt fiel. Aus unseren Ambitionen entstand, gepaart mit dem nach Verbesserung strebendem Partner KTM, ein Konzept, das perfekt zur Marke passt und genau die richtige Botschaft bietet: „Made in Austria – Tested World Wide“. So gut, dass dieser Slogan auch von KTM übernommen wurde und die eingeschlagene Richtung des Marketings weiter ausgebaut und darauf abgestimmt wird.

Damit bot sich die Chance, Modelle wie das KTM Sonic und das KTM Myroon in den widrigsten Rennbedingungen, die dieser Sport so zu bieten hat, einem Härtetest zu unterziehen und über etwaige Verbesserungen nachzudenken. Aber auch Charakterzüge, wie maximale Steifigkeit, der Speed in jedem Gelände und die Handhabbarkeit in kniffligen Downhills konnten wir auf allen europäischen Weltcup-Strecken, wie auch in Südafrika unter die Lupe nehmen. Auf Besuchen in Mattighofen bot sich die einzigartige Möglichkeit fast alle Produktionsschritte hintereinander und die dafür verantwortlichen Menschen kennen zu lernen. So konnten wir unsere Ideen mit den richtigen Leuten besprechen und auf direktem Weg Fortschritte erzielen. Hierbei ging es nicht nur um die Geometrie betreffende Größen, wie den Sitzwinkel oder für den Rennsport entscheidende Details, wie eine gerade Stütze. Auch auf den ersten Blick banale Details wie die Montagemöglichkeit eines zweiten Flaschenhalters waren in diesem Prozess wichtig. So schnell waren diese Überlegungen auch nicht beendet und Themen wie der Abstand der Kurbel zum Rahmenheck gewannen genauso an Bedeutung wie die maximal mögliche Reifenbreite.” Ein paar Highlights aus diesem überaus spannenden Prozess:

 

Cape Epic

Das Cape Epic muss man einem begeisterten Radsportfan nicht vorstellen. Es ist wohl das härteste Etappenrennen im Mountainbike-Sektor und das Pendant zur Tour de France auf der Straße. Doch das 7-tägige Rennen in Südafrika verlangt nicht nur den Fahrern einiges ab, auch das Material wird auf dem steinigen, sandigen und oft unberechenbaren Untergrund einem wirklichen Härtetest unterzogen. Die perfekte Umgebung, um das Scarp Sonic einer Bewährungsprobe zu unterziehen und es hinsichtlich Performance und Verlässlichkeit weiterzuentwickeln. Ein paar Highlights:

 

XCO World Cup & World Championships

Auf der anderen Seite des Rennspektrums im Mountainbikesport steht der Cross Country Weltcup. Eine Welt der kleinsten Details und maximalen Power, wo über kurze Distanz und besonders selektivem Gelände alles passen muss, um konkurrenzfähig zu sein. Aufgrund der immer gröber werdenden Strecken und wachsenden technischen Herausforderungen, ist mittlerweile auch hier das Scarp die optimale Wahl. Wegen des ausgezeichneten Gewichts und Racecharakters besticht es durch Qualitäten, die an das Myroon erinnern und punktet dennoch mit den verspielten Eigenschaften, die im Weltcup besonders gebraucht werden. Das Bike im ewigen Lern- und Entwicklungsprozess auf den schwersten Strecken der Welt.

 

Zukunftsmusik aus Oberösterreich//

Nicht nur in freier Wildbahn wird KTM getestet und fleißig weiterentwickelt, auch im Firmenhauptsitz steht nichts lange still.

Die Produktion wird den neuen Trends in Zukunft gerecht und wird bald eine eigene E-Bike-Produktionsstraße beinhalten. Damit will man aber nicht nur der wachsenden Nachfrage im Breitensport gerecht werden. Auch in Sachen Rennsport und bei der Zukunftsvision einer eigenen E-Bike Rennserie der UCI will KTM am Ball bleiben. Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Influencern wurde erkannt und soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Was den Rennsport betrifft, soll die Rad-WM in Innsbruck als Sprungbrett für ein verstärktes Engagement im Straßenradsport gedient haben. Mit Neri Selle Italia KTM wird die Marke dieses Jahr bei den hochkarätigsten Straßenrennen vertreten sein. Aber auch beim Mountainbiken bekommt das werksseitige Sponsoring mit dem KTM Factory Team Verstärkung im Marathon und XCO.

(c) KTM Factory Team

 

TIROL KTM CYCLING TEAM//

Das Tirol Cycling Team steht für Leidenschaft und einen lustvollen, angriffslustigen Fahrstil. Damit ist es eine beständige Adresse, wenn es um österreichische Ausnahmeleistungen im Rennradsport geht. Beim U23-Team steht die Entwicklung der Sportler im Vordergrund und einige Talente aus den Reihen der Mannschaft konnten in den letzten Jahren den Sprung in die höchsten Rennklassen schaffen. Damit passt es genau zu den heimischen Produkten von KTM und dem ständigen Verbesserungswillen des Planungs- und Produktionssektors in Mattighofen.

Schon seit 2008 vertraut das Tirol Cycling Team auf das heimische Material und gibt laufend Feedback zu verwendeten Rahmen, Komponenten oder Laufrädern. Vertreten sind die Fahrer nicht nur bei österreichischen Highlights, wie der Österreichrundfahrt, sondern auch bei der Tour of the Alps oder dem U23 Giro, bei dem vergangenes Jahr sogar das Maglia Rosa getragen und eine Etappe geholt werden konnte. Die Ziele gehen der Teamführung allerdings nicht aus und in zwei bis drei Jahren will sich der Rooster zu den Top 3 Development Teams zählen können. Auch was das Material betrifft warten neue Trends und Herausforderungen und dieses Jahr werden die jungen Fahrer erstmals für KTM Scheibenbremsen im Rennbetrieb testen.

 

KTM Bike Vision Team (Belgien)//

Die Vision des auf den Nachwuchs ausgerichteten Teams aus der Benelux ist es, jungen Fahrern die Unterstützung zu ermöglichen ihre MTB-Träume auszuleben. Ab 2015 war die Equipe exklusiv auf und für KTM unterwegs und konnte auf der Marke Erfolge wie den belgischen U23-Meistertitel von Kevin Panhuyzen 2016 einfahren. Qualität und professionelle Arbeitsweise wird hier großgeschrieben und mit der Leidenschaft und dem großen Engagement der Teamleiter Sonja Joachims und Dirk Berden wird es den Talenten ermöglicht an Weltcuprennen in ganz Europa und teilweise darüber hinaus teilzunehmen. Dass die Professionalität auch aufgrund des ausgezeichneten Materials für die höchsten Klassen des Rennsports reicht, zeigt mit Martin Fanger auch ein prominenter Neuzugang für die kommende Saison.

 

KTM ALCHEMIST Racing Team (Italien)//

Das KTM ALCHEMIST Racing Team aus Italien hält die orangen Fahnen hoch, wenn es um den Querfeldeinsport geht. Auf österreichischem Material werden internationale Rennen und vor allem der Cyclocross World Cup unter die Räder genommen. Das Team aus Italien will bei diesen Rennen aber nicht nur tolle Ergebnisse einfahren, sondern auch eine gute Show abliefern. Dazu gehört auch ein eigens gestalteter Teambus, mit dem die Rennen in Angriff genommen werden, der den FahrernInnen ein perfektes Umfeld bietet und es ihnen ermöglicht sich voll und ganz auf die Rennen zu konzentrieren. Was das Material betrifft haben die FahrerInnen, unter denen sich auch die österreichische Meisterin Nadja Heigl befindet, mit KTM bestmögliche Qualität zur Verfügung auf die sie sich verlassen können. Auch außerhalb Europas wird das Material erprobt. Von den Teamleadern, den Samparisi-Brüdern, zum diesjährigen Saisonstart sogar in China.

 

KTM in Portugal//

Das Engagement von KTM in Portugal begann 2014 gleich mit der Zusammenarbeit und als Hauptbotschafter für die „Volta a Portugal“, dem wichtigsten Radrennen des Landes. Auch bei den führenden Nachwuchsrundfahrten und den nationalen Straßenmeisterschaften agiert KTM bis heute als Hauptsponsor. Auch soziale Engagements wie die Kampagne „Liga Portuguesa Contra o Cancro“  (eine Initiative im Kampf gegen Krebs) finden, mit KTM als Partner kompetente Unterstützung. Aber auch Themen wie der Sicherheitsabstand von Autos gegenüber Radfahrern wird hier mit KTM als Bikemarke gemeinsam angegangen.

Mit dem W52 – FC Porto Team ist KTM im Straßenradsport und bei den großen Rennen des Landes vertreten. Ein besonderes Highlight im Rennkalender, die Volta a Portugal, konnte 2018 zum dritten Mal in Folge gewonnen werden. Das Revelator Alto spielte hierbei eine besondere Rolle und konnte bei den Fahrern mit besonderem Rennkomfort bestechen. 2019 wird mit Sporting-Tavira aber ein neues Team unter die Fittiche genommen und das Revelator Lisse Aero bekommt damit seinen Auftritt im portugiesischen Renngeschehen.

 

Neue Zeiten – Neue Medien, die Rolle von Influencern//

Der Rolle als Influencer ging bei Ismael Vendura aus Spanien eine lange nationale und internationale Rennkarriere zuvor. Der Spanier aus dem Raum Barcelona fuhr jahrelang auf top Niveau im spanischen und französischen Cup, wie auch im MTB World Cup. Nach langer Zeit in dieser Rennsparte kamen immer mehr Rennen der Langdistanz ins Visier und Podiumsplatzierungen beim Costa Blanca Bike Race oder dem Brasilride waren die Folge. Mit dem Marathon Meistertitel 2017 startete Vendura sein eigenes Projekt, bei dem die Rennauswahl nach eigenen Vorzügen und dazu passendes Material an oberster Stelle stehen. Nach mehr als 20 Jahren Rennerfahrung hat Vendura auch für dieses Jahr das Ziel seine Leidenschaft für das Mountainbiken durch neue Herausforderungen am laufen zu halten und diese durch Social Media und Gemeinschaftsevents weiter zu geben.

 

View this post on Instagram

¿Falta mucho para salir de corto? ☀️ 🚲 ⛰

A post shared by Ismael Ventura (@ismaelventura) on

 

(Visited 133 times, 1 visits today)

LEAVE YOUR COMMENT

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.