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MTB-Eliminator-Weltcup entscheidet sich im letzten Rennen

MTB-Eliminator-Weltcup entscheidet sich im letzten Rennen
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Der Mountainbike-Sprintweltcup wird so spannend wie noch nie. Nach dem vorletzten Rennen in Windham (USA) haben fünf Fahrer noch die Chance auf den Weltcupgesamtsieg. Daniel Federspiel landet in Windham auf dem vierten Platz.

federspiel

Die Strecke in Windham – in der Nähe von New York – war eine der stärksten Herausforderungen an die Kondition, welche die Sprinter heuer im Weltcup erlebt haben. Der Rundkurs bestand aus einem einzigen langen und rutschigen Aufstieg. Vom höchsten Punkt der Strecke ging es dann praktisch im Downhill bis ins Ziel.

Daniel Federspiel von Ötztal SCOTT Racing hatte auch in Windham keine Probleme mit sehr guten Leistungen bis ins Finale des Eliminators vorzustoßen. Mit der drittbesten Qualifikationszeit und Siegen bis zum Semifinale stellte Federspiel seine Stärke unter Beweis. Im Finale traf der Imster dann auf bekannte Gesichter: Der Belgier Fabrice Mels, Catriel Soto (ARG) und der deutsche Simon Gegenheimer zeigten in Windham ebenfalls keine Schwäche.

„Im Finallauf war bei mir vom Start weg irgendwie das Pulver schon verschossen“, erklärt Daniel Federspiel. „Im Aufstieg hat sich eine Lücke zu den anderen Fahrern aufgetan, die ich nicht mehr zufahren konnte.“ In Windham holte sich der Argenti nier Catriel Soto seinen ersten Weltcupsieg, gefolgt von Simon Gegenheimer und Fabrice Mels. Federspiel holte mit dem vierten Platz erneut 25 wichtige Weltcuppunkte.

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Nach den beiden Übersee-Stationen ist der Eliminator-Weltcup so spannend wie noch nie. Fünf Fahrer haben nun beim letzten Rennen in Frankreich die Möglichkeit, den Gesamtweltcup für sich zu entscheiden. Die besten Chancen hat sicherlich der Belgier Fabrice Mels, der mit 157 Punkten in Führung liegt. Dani el Federspiel liegt mit 130 Punkten weiterhin auf Platz 3 der Gesamtwertung und hat auf den Zweitplatzierten Paul van der Ploeg auch in Windham wieder Punkte aufholen können. Mit ihren Leistungen in Kanada und den USA haben sich aber auch Simon Gegenheimer und Catriel Soto wieder ins Spiel gebracht. „Noch ist alles offen“, meint Daniel Federspiel. „Im Eliminator kannst du heute gewinnen und morgen gar keinen Punkt machen und ausscheiden. Die Entscheidung fällt Ende August in Méribel in Frankreich.“ Und dort will Federspiel noch einmal richtig angreifen. „Abgerechnet wird zum Schluss. Ich werde in Frankreich alles geben, um das Ruder noch herumzureißen.“

 

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