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Preview: Cyprus Sunshine Cup-Finale in Amathous

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Der Ausblick von der Strecke ist prächtig, die Küste, die Silhouette von Limassol, das Mittelmeer. Den Mountainbikern sollten ihren Blick natürlich besser auf die perfekte Linie vor ihrem Bike richten, um durch den physisch, wie technisch anspruchsvollen 5,5 Kilometer langen Kurs zu steuern. Es wird ein intensives Rennen, das ist sicher.

Skarnitzl Fotocredit:Küstenbrück
Skarnitzl Fotocredit:Küstenbrück

Die Startliste der Damen wird angeführt von Sprint-Weltmeisterin Kathrin Stirnemann (Haibike-Ötztal) aus der Schweiz. Sie hat beim Afxentia Etappen-Rennen ansteigende Form gezeigt, als sie beim abschließenden Cross-Country-Rennen Dritte wurde.

Annie Last (Great Britain National Team) kommt auch wieder ins Spiel, nachdem sie am Samstag das Afxentia wegen Magen-Problemen aufgeben musste. Als Dritte des Eröffnungs-Zeitfahrens, hat sie ihr Leistungsvermögen schon mal aufblitzen lassen.

Die frühere Weltcup-Gesamtsiegerin Lisi Osl (Ghost Factory Racing) gilt ebenfalls als Podest-Kandidatin, genauso wie die Ukrainerin Yana Belomoina (Betch.nl Superior Brentjens) und die Schweizerin Corina Gantenbein (Haibike-Ötztal) oder Jovana Crnoogorac (Salcano-Cappadocia).

Bresset hofft auf ein gutes Gefühl

London-Olympiasiegerin Julie Bresset (BH-Sr Suntour-KMC) muss man natürlich auch beachten. Auch wenn es die Französin eher locker nimmt. „Ich hoffe auf ein gutes Gefühl, besser als am vergangenen Wochenende und dass es ein bisschen vorwärts geht“, sagte die zweifache Weltmeisterin am Donnerstag, während sie in ihrer Unterkunft in Tochni die Sonne genoss.

Verständlich, nachdem sie 2014 ihre Saison in der Mitte wegen mentaler Erschöpfung abbrechen musste. „Ich will nicht den gleichen Fehler wieder mache und versuche in kleinen Schritten vorwärts zu kommen“, so Bresset.

Beim Afxentia war sie am Ende Zwölfte. „Das war ein bisschen schwer zu akzeptieren“, bekennt Bresset, „aber ich habe die schönen Trails genießen können.“

Helen Grobert ist inzwischen auch auf der Insel angekommen.  Die Dritte der Deutschen Meisterschaften fährt seit diesem Jahr für das Ghost Factory Racing Team. Die zweifache U23-EM-Bronze-Medaillengewinnerin feiert auf dem Kurs in Agios Tychon ihr Debut. „Ich bin ein wenig nervös“, bekennt Grobert, „es ist mein erstes echtes Rennen in diesem Jahr auf meinem neuen Bike. Danach werde ich sehen, wo ich stehe“, so Grobert.  sind

Herren: Zwei Franzosen gegen den Rest

Es ist Stephane Tempier, der die größte Favoritenbürde bei den Herren trägt. Der Franzose vom Team BH Sr-Suntour-KMC war als Dritter nicht weit weg vom Sieg beim Afxentia. Damit hat er gezeigt, dass er in der Lage sein wird, das Rennen in Amathous zu gewinnen. „Es ist ein schöner Kurs“, meint Stephane Tempier nach seinen ersten Eindrücken. „Er ist ganz anders als der vom letzten Wochenende, viel langsamer.“ Der Fünfte der Weltcup-Gesamtwertung 2014 erklärt, dass die aktuelle Woche „mehr der Regeneration“ dienen würde, er für Sonntag in Amathous aber optimistisch sei. „Ich hoffe, ich kann das vom vergangenen Wochenende wiederholen, dann ist es auch möglich zu gewinnen.“ Er ist nach seinem dritten Rang bei Afxentia auf den achten Platz der Weltrangliste nach vorne gerückt.

Natürlich ist auch sein Landsmann und Temkollege Maxime Marotte dazu in der Lage, nachdem er seine gesundheitlichen Probleme überwunden hat. Wegen einer Entzündung im Finger musste er Antibiotika einnehmen.

„Ich werde das während des Rennens sehen, ob ich genügend erholt bin. Wenn die Form gut ist, dann werde ich ans Limit gehen und um den Sieg oder das Podest kämpfen. Wenn ich erschöpft bin, werde ich nichts riskieren. Aber ich bin eigentlich zuversichtlich“, gibt Marotte Einblick.

Weiter ist da auch Grant Ferguson (Betch.nl Superior Brentjens) zu beachten, einer der positiven Überraschungen beim Afxentia. Er gewann die zweite Etappe in Lefkara.

Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) ist das auf der dritten Etappe gelungen und 2013 war er der letzte Sieger in Amathous.

Der Schwede Matthias Wengelin (SCS Racing Team) ist zurück, nachdem er eine Erkältung überwunden hat, die ihn beim Afxentia zur Aufgabe zwang. Ein Fahrer, der im Weltcup einen Top-Ten-Platz einfahren kann, muss man immer beachten. Zudem war er 2013 in Amathous schon Dritter.

Sebastian Carabin (Merida Wallonie) aus Belgien und der Österreicher Karl Markt (Haibike-Ötztal) dürfen auch als Podiums-Kandidaten gelten.

 

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