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Radfahr-Umfrage: Mehr als die Hälfte aller Radfahrer fühlt sich im Stadtverkehr unsicher

Radfahr-Umfrage: Mehr als die Hälfte aller Radfahrer fühlt sich im Stadtverkehr unsicher

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Radfahr-Umfrage: Mehr als die Hälfte aller Radfahrer fühlt sich im Stadtverkehr unsicher

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Im heurigen Frühjahr und Sommer waren so viele Radfahrer zu sehen, wie schon lange nicht mehr. Um das Radfahrverhalten sowie das Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr zu analysieren, hat der Sporthändler Decathlon gemeinsam mit Marketagent[1] bei den Österreichern nachgefragt. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Radfahrer fühlt sich im Stadtverkehr unsicher, Sicherheitsausrüstungen wie Helme und Reflektoren haben einen hohen Stellenwert und Freizeitausflüge sowie Sportfahrten zählen zu den häufigsten Nutzungsgründen.

Wie sicher fühlen sich Österreichs Radfahrer im Straßenverkehr, speziell in Städten? Wird beim Radfahren Schutzausrüstung, beispielsweise ein Helm, getragen? Und für welche Zwecke wird das Fahrrad vorwiegend genutzt? Diesen Fragen ist der Sporthändler Decathlon gemeinsam mit Marketagent in einer österreichweiten Umfrage nachgegangen. Lisa-Maria Neuhofer, Marketing Director von Decathlon Österreich, hat die wichtigsten Ergebnisse analysiert und zusammengefasst.

Radfahren in Städten: Die Hälfte aller befragten Radfahrer fühlt sich unsicher

Rund 61 Prozent aller Befragten gaben an, mit dem Rad in der Stadt unterwegs zu sein. Davon fühlt sich die knappe Mehrheit (52%) wenig bis gar nicht sicher. 39 Prozent fahren hingegen nicht in der Stadt bzw. gar nicht mit dem Fahrrad. Dabei spielt der Sicherheitsgedanke eine wesentliche Rolle. Denn: Fast ein Drittel (30%), vorwiegend in Wien, steigt aufgrund von fehlender Sicherheit nicht auf den Drahtesel. „In Bezug auf das Sicherheitsgefühl sehen wir in unserer Umfrage-Analyse aber einen deutlichen Unterschied je nach Altersgruppe. So fühlen sich die 30-39-Jährigen Radfahrer zum Großteil (69%) sicher, mehr als die Hälfte (56%) der älteren Generation (60 bis 75 Jahre) hingegen unsicher“, erklärt Lisa-Maria Neuhofer. Sieht man sich die Umfrageergebnisse nach Bundesländern an, so fühlen sich Radfahrer im Westen sicherer: Die Vorarlberger und Tiroler empfinden die städtische Verkehrssituation mit 54% am geschütztesten, die Niederösterreicher bzw. Burgenländer stufen diese im Vergleich mit nur 40% als unsicher ein.

Schutzausrüstung für mehr Sicherheit: 48 Prozent tragen bereits einen Helm

„Ob die Österreicher auf Ausstattung, die das Sicherheitsgefühl erhöhen können, setzen, war für uns als Sporthändler besonders spannend“, erläutert die Decathlon Marketingleiterin. „Und das Ergebnis zeigt, dass das Benutzen von Schutzausrüstung, insbesondere Helme, bereits einen erhöhten Stellenwert hat. Denn: Fast die Hälfte (48%) aller befragten Personen gab an, bereits einen Kopfschutz zu tragen. Ein höheres Potenzial gibt es hingegen noch im Bereich von Reflektoren, die nur knapp ein Viertel (24%) benutzen. Schön ist aber zu sehen, dass weitere 15 Prozent zukünftig einen Helm oder andere Schutzausrüstung tragen möchten.“ Ein hohes Bewusstsein für solch eine Ausstattung ist vor allem in den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich als auch bei der Altersgruppe der 40-49 Jährigen zu verzeichnen.

Das Rad wird am liebsten in der Freizeit und für Sport genutzt

Bei der Frage, für welchen Zweck bzw. Wege das Fahrrad hauptsächlich genutzt wird, lautet die Antwort am häufigsten: „Als Hobby in meiner Freizeit“ sowie „Als sportliche Betätigung“. Fast die Hälfte (47%) der Befragten nutzen ihr Fahrrad gerne für Ausflüge oder Unternehmungen. Knapp dahinter und ebenso bei vielen (41%) beliebt: Radfahren als sportlicher Ausgleich, zum Training oder aus gesundheitlichen Gründen. „Nicht verwunderlich“, meint Neuhofer: „Österreich hat für Radfahrer einiges zu bieten: Neben zahlreichen flachen Gebieten, in denen sich gemütliche Radausflüge mit der ganzen Familie umsetzen lassen, gibt es wunderschöne Bergregionen und Hügellandschaften, wo Mountainbikes und Rennräder für sportliche Routen perfekt eingesetzt werden können.“ Neben Freizeitaktivitäten wird das Rad aber häufig auch als Fortbewegungsmittel im Alltag (34%) oder der Umwelt zuliebe (14%) genutzt. Ein kleiner Anteil (6%) nutzt das Bike seit Corona, um den öffentlichen Verkehr zu vermeiden.

Radnutzung ist von Bundesland zu Bundesland verschieden

„Spannend zu sehen ist, dass das Radfahrverhalten nach Bundesländern stark variiert. In westlichen Gebieten wie Vorarlberg und Tirol ist bei 55 Prozent der Befragten der Drahtesel für tägliche Erledigungen und Arbeitswege im Einsatz, in den östlichen Bundesländern hingegen liegt der Durchschnitt bei nur 28 Prozent. Die sportlichsten Radfahrer kommen aus Salzburg und Oberösterreich. Hier gab fast die Hälfte (47%) an, das Bike für Bewegung zu nutzen. In Kärnten und der Steiermark sind es im Vergleich dazu nur 35 Prozent“, analysiert Neuhofer und ergänzt: „Und Corona hat in Wien den größten Einfluss auf das Fahrradverhalten. Unsere Umfrage hat gezeigt, dass jeder Zehnte auf das Rad umgestiegen ist, um öffentliche Verkehrsmittel zu vermeiden.“

[1] Marketagent hat 500 Personen (österreichweit, 14-75 Jahre) zum Thema Radfahren im September 2020 befragt

Pressemeldung Decathlon Österreich

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