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Schurter vs Kulhavy, der harte Kampf um WM Gold

Schurter vs Kulhavy, der harte Kampf um WM Gold
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Endlich war es soweit: Die besten Mountainbiker der Welt wurden losgelassen, um sich in Champery (CH) den XC Titel auszufahren! Und der Kampf um den Regenbogen sollte an Spannung keinem etwas schuldig bleiben. Da Mountainbiken in der Schweiz Nationalsport ist, kamen auch demenstprechend große Mengen an Fans an die Strecke und wollten natürlich nur einen Sieger sehen: Nino Schurter. Und dieser probierte dann auch alles, um sich den Titel zu holen und bot dabei seinen Anhängern eine super Show. Per LIVE Übertragung im Fernsehen konnte auch von der Couch aus mitgefiebert werden.

Der Kampf um den WM Titel

Vom Start weg setzte sich gleich eine Gruppe mit allen Favoriten ab. (Kulhavy, Schurter, Vogel, Absalon, Hermida, Marotte) Die rutschige Strecke forderte von Anfang an höchste Konzentration, warf Stars wie Absalon oder Fumic ab, und wurde durch den strömenden Regen immer kniffliger. Marotte und Vogel konnten dem hohen Tempo bald nicht mehr folgen und auch Absalon hatte immer wieder Probleme, den Anschluss zu halten, bis er schließlich abriss. Vorne hieß der Dreikampf um Gold nun Hermida gegen Schurter und Kulhavy. Vorentscheidung: Titelverteidiger Hermida muss nach Platten in der Technikzone anhalten und Laufrad wechseln. Da waren es nur noch zwei. Nino Schurter war der Mann, der an diesem Tag den stärksten Eindruck machte. Fast die gesamte Distanz fuhr er vorne und im Downhill holte er sich jede Runde einen kleinen Vorsprung heraus. Doch zwei Runden vor Schluss lief wieder alles so, wie wir es heuer schon gewohnt sind. Kulhavy attackiert, Schurter hat keine Chance und der tschechische Dominator fährt alleine, seine Landesflagge schwingend als Weltmeister über die Ziellinie. Schurter wird als Zweiter vom Schweizer Publikum allerdings auch wie ein Sieger gefeiert. Dritter wird Absalon. Pechvogel Hermida kommt auf Rang vier ins Ziel.

+++ Hier die Ergebnisse +++

Die Österreichischen Vertreter im Herren WM Rennen hießen Markt, Hochenwarter, Lakata, Metzler und Gehbauer

Markt schneidet mit seinem bisher besten WM Ergebnis als 29ter am besten ab, ist aber nicht wirklich zufrieden, da er in der Anfangsphase nicht den richtigen Tritt findet. Auch Hochenwarter findet erst nach einigen Runden ins Rennen, ist aber mit Rang 49 zufrieden. Lakata wird 54ter, Metzler wird 57ter. Robert Gehbauer muss sich von Startposition 94 nach vorne kämpfen und kommt als 64ter ins Ziel.

Ratlose Lisi Osl auf Rang 18

Mehr war heute nicht drinn, erklärt die Kirchbergerin nach ihrem Verfehlen der Zielsetzung Top10. Einige technische Fehler und keine perfekte Tagesverfassung ließen nicht mehr zu. „Momentan weiß ich ehrlich nicht, was heute schief gelaufen ist. Ich habe mich gut gefühlt in den letzten Tagen und hätte deshalb mit einer wesentlich besseren Platzierung spekuliert. Am Start war ich noch gut dabei und habe nicht überzogen.“

Eine Saison, aus der Lisi Osl ihre Lehren zieht: „Ich bestreite jetzt noch einige Bundesliga- und C1 Rennen, werde mir dann aber viel Zeit für einen Neuaufbau nehmen. Es hat sich so viel getan, die Cross Country Szene ist mit der Saison 2009, in der ich so erfolgreich war, nicht mehr vergleichbar. Alles ist härter geworden, technisch noch anspruchsvoller, darauf werde ich jetzt gezielt hinarbeiten. Ich vertraue auf meinen Trainer und mein Team, die gute Ideen liefern und freue mich, einen Schlussstrich unter diese Saison ziehen zu können.“

Weltmeisterin wird die Kanadierin Catharine Pendrel, Silber und Bronze gehen an Maja Wloszczowska aus Polen und Eva Lechner aus Italien.

+++ zur aktuellen Ausgabe der RAD.SPORT.SZENE +++

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