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STARTLISTE FÜR PRO ÖTZTALER 5500 MIT SPILAK, KREUZIGER, CUNEGO

STARTLISTE FÜR PRO ÖTZTALER 5500 MIT SPILAK, KREUZIGER, CUNEGO
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Die Starterliste für den 1. PRO Ötztaler 5500 (live auf Eurosport und ORF Sport Plus) am 25. August 2017, dem mit 217,4 Kilometern Länge und 5.500 Höhenmetern schwierigsten Eintagesrennen im UCI-Kalender, ist fixiert. 176 Profis aus 29 Nationen von 23 internationalen Mannschaften kämpfen am kommenden Freitag über vier hohe Pässe um den ersten Sieg im Ötztal! Und zwei Tage später, am Sonntag, bestreiten über 4.000 Hobbysportler und Amateure den 37. Ötztaler Radmarathon!

Am kommenden Freitag findet die Fahrerpräsentation zwischen 11:15 und 12:20 Uhr unmittelbar vor dem Start (12:30 Uhr) im Startgelände bei der Gaislachkogelbahn in Sölden statt. Rein von der Papierform zählen zwei Profis zu den absoluten Favoriten: Simon Spilak (Katusha Alpecin) und Roman Kreuziger (Orica-Scott), die beide nicht weniger als drei Mal die Tour de Suisse gewannen. Der Slowene Spilak triumphierte in der Schweiz in diesem Jahr sowie 2015 und 2010 sicherte er sich den Gesamtsieg bei der schweren Tour de Romandie. Ein Jahr zuvor setzte sich dort auch der Tscheche Roman Kreuziger durch, der zudem die Tour de France 2013 auf dem starken fünften Gesamtplatz beendete. Dass der Tscheche auch ein Spezialist für schwere Eintagesrennen ist, zeigen seine Siege bei San Sebastian (2009) und beim Amstel Gold Race 2013.

Starke Italiener um Giro-Gesamtsieger

Neben Jan Hirt, einem der stärksten Bergfahrer der Gegenwart, zählte der Giro-Gesamtsieger von 2004 Damiano Cunego damals zu den besten. Hirt gewann im Vorjahr die Österreich Rundfahrt und beendete den Giro d’Italia heuer auf dem 12. Gesamtplatz. An Cunegos Seite kommt auch Ivan Santaromita (Nippo-Vini-Fantini), der italienische Straßenmeister von 2013 und Etappensieger des Giro del Trentino. Ein Etappensieger der Vuelta (2011) ist der Italiener Francesco Gavazzi von Androni. Das Team Bardiani-CSF stellt mit dem erst 22-jährigen Giulio Ciccone eine der größten Nachwuchshoffnungen des Landes. Bereits im Vorjahr gewann er eine Etappe beim Giro d’Italia und wurde heuer Sechster bei der Österreich Rundfahrt. Auch sein Teamkollege Simone Sterbini ist ein ausgewiesener Bergfex, er triumphierte im Vorjahr bei der Bergankunft am Dobratsch im Rahmen der Ö-Tour. José Mendes vom Team Bora-hansgrohe wurde vor zwei Jahren Gesamtfünfter bei der Dauphine Libere und krönte sich im darauffolgenden Jahr zum portugiesischen Straßenmeister.

- Action/Aktion - Scene/Rennszene - Querformat - quer - horizontal - Event/Veranstaltung: 69. Criterium du Dauphine - Stage 1 / 1.Etappe: Saint Etienne to/nach Saint Etienne 170.5 km - Location/Ort: Saint Etienne - France/Frankreich - Europe/Europa - Date/Datum: 04.06.2017
Foto-Copyright: Mario Stiehl;

Russische Giro-Etappensieger

Das Team Gazprom-Rusvelo stellt ebenso zwei starke Kletterer: Alexander Foliforov, der im Vorjahr die Giro-Etappe auf die Seiser Alm gewann, und Sergey Firsanov, Gesamtsieger der schweren Coppi e Bartali und Erster beim Giro del’Appennino 2016. Auch der Schweizer Meister des Vorjahres, Jonathan Fumeaux, vom Team Roth stellt sich der Herausforderung PRO Ötztaler 5500, ebenso wie sein Landsmann und Vorarlberg-Profi Patrick Schelling, im Vorjahr Dritter bei der Österreich Rundfahrt. Neben dem exzellenten Bergfahrer Ilia Koshevoy (Team Wilier) sind auch die beiden Italiener Francesco Bongiorno, heuer Gesamtsieger der Albanien-Rundfahrt, und Mattia Cattaneo zu beachten!

Katusha Alpecin mit stärkstem Team

Simon Spilak, der Kapitän der WorldTeam-Mannschaft Katusha Alpecin, kann auf die stärkste Mannschaft vertrauen: Maurits Lammertink gewann im Vorjahr die Luxemburg-Rundfahrt und Tiago Machado, Robert Kiserlovski sowie Angel Vicioso könnten selbst beim PRO Ötztaler 5500 aufs Stockerl fahren. Machado wurde zwei Mal Gesamtdritter bei der Dauphine Libere, Kiserlovski beendete den Giro d’Italia gleich zwei Mal an der zehnten Stelle und Giro-Etappensieger Vicioso gewann gleich zwei Tagesabschnitte bei der schweren Baskenland-Rundfahrt.

Österreicher mit Top-Chancen – zeigen Mountainbiker auf?

Bei den österreichischen Profis zählen Bora-hansgrohe-Leader und Staatsmeister Gregor Mühlberger, Ex-Ö-Tour-Sieger Riccardo Zoidl und Ex-Mountainbiker Hermann Pernsteiner, der letzte Woche einen Vertrag beim WorldTeam Bahrain-Merida bekam, neben CCC-Profi Felix Großschartner zu den größten Hoffnungen. Aber aufgepasst auf die rot-weiß-rote Mountainbike-Armada: Der dreifache Weltmeister Alban Lakata, der neben Daniel Federspiel die Spitze der formierten österreichischen Nationalteam bildet, bestreitet sein erstes Profirennen und ihm kommt die anspruchsvolle Strecke absolut entgegen – auch wenn ihm taktische Raffinessen auf dem Straßenrad sicher fehlen. Und auch der Vorarlberger Daniel Geismayr, der schon die Österreich Rundfahrt in den Beinen hat, hat große Ambitionen am kommenden Freitag für die Premiere des künftigen Alpen-Klassikers! Leider musste Sunweb-Profi Georg Preidler, der für das Nationalteam geplant war, passen. Er zog sich eine Verletzung an der Achillessehne zu.

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