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TIPPS FÜR RADTOUREN IM HERBST

TIPPS FÜR RADTOUREN IM HERBST
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Ob auf dem Großglockner oder den Talradwegen im Süden – wer den Herbst noch für eine schöne Tour nutzen möchte, findet im September und Oktober ideale Bedingungen vor: Milde Temperaturen und freie Pensionen machen einen Outdoor-Ausflug zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Wenn sich die Blätter langsam färben und die Abende kühler werden, entfaltet die Sonne noch ihre volle Kraft.

Im September und Oktober lässt die sommerliche Hitze nach und es beginnt eine Zeit, die für Radtouren ideal ist, ob für Tagesetappen mit der ganzen Familie oder eine achttägige Rundfahrt um den Neusiedler See. Zwar kann es im Herbst durchaus windig und frisch werden, die Drahtesel müssen aber noch lange nicht im Keller verstaut werden. Mit der richtigen Ausstattung macht Fahrradfahren auch jetzt noch richtig Spaß.
 

Fahrradcheck: Auch im Herbst sicher auf dem Sattel

Wenn die Tage kürzer werden, ist es auch dunkler als im Sommer. Daher gilt es nicht nur, zu heller, gut sichtbarer Kleidung und Reflektoren-Bändern für die Beine zu greifen, mit der man auch von anderen Rad- und Autofahrern gut gesehen wird, sondern auch den Dynamo inklusive Vorder- und Rücklicht auf seine Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Wer zusätzlich Speichen-Reflektoren dranklickt, ist auch seitlich schnell zu erkennen. Außerdem lohnt es sich, die folgenden Teile zu überprüfen, um nicht auf nassen Wegen auszurutschen und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein:

  • Fahrradkette, Bremsen, den Laufradschnellspanner sowie die Bowdenzüge von Schaltung und Bremsen ölen und danach mit einem Tuch abwischen
  • Gewinde der Pedale fetten und diese auf Rutschfestigkeit testen
  • Notfall-Kit: Flickzeug, kleine Luftpumpe, Universalwerkzeug, ein Ersatzschlauch, Pflaster und Desinfektionsmittel in die Satteltasche packen.
  • Reifendruck und Reifenprofil kontrollieren: Mit weniger Druck hat man eine bessere Haftung.
  • Bei E-Bikes den Akku einhüllen, dadurch bleibt er wärmer und die Leistung fällt nicht zu schnell ab.
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Die richtige Kleidung: Weder überhitzt noch unterkühlt

Es ist eigentlich eine einfache Rechnung: Wenn es kälter wird, zieht man sich wärmer an. Doch je weniger Kleidung am Körper anliegt, desto geringer ist der Luftwiderstand und umso schneller ist man auf dem Rad – besonders bergauf. Manche versuchen daher mit allen Mitteln, an Gewicht zu sparen. Denn was nicht am und auf dem Rad ist, muss auch nicht über die Berge geschleppt werden. Wenn Fahrer jedoch mit ärmellosen Shirts bekleidet verschwitzt auf dem Gipfel angelangen, drohen in der Übergangszeit schnell Erkältungen – hier sind die Temperaturen meist um einiges niedriger. Es gilt also, die Übergangszeit mit entsprechender Funktionskleidung erfolgreich zu überbrücken, ohne auf seinem Drahtesel vor Unterkühlung zu zittern oder vor Hitze einzugehen. Ideal sind im Sinne des Zwiebelprinzips mehrere dünne Lagen, die aus atmungsaktiven Mischgeweben gefertigt sind, den Schweiß nach außen transportieren, nicht unangenehm riechen und trotzdem wärmen. Leichte Herren-Shirts, Fleece-Jacken und Schals gibt es für kräftigere Radfahrer im Netz auch in großen Größen – so sitzen sie lockerer und bieten mehr Bewegungsfreiheit. Beim Anprobieren sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Shirt auch bei vorgebeugter Stellung den Rücken vollständig bedeckt und nicht hochrutscht. Eine leichte Regenjacke, Zehenwärmer, wasserfeste Schuhe, Knielinge und Fahrradhandschuhe schützen derweil vor kaltem Herbstwind und Schauern.
 

Bildrechte: Flickr Großglockner Sergio Fernández CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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