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UCI Mountain Bike Marathon  Weltmeisterschaft // Páez León und Forchini holen Gold

UCI Mountain Bike Marathon Weltmeisterschaft // Páez León und Forchini holen Gold

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UCI Mountain Bike Marathon Weltmeisterschaft // Páez León und Forchini holen Gold

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Vergangenen Sonntag fanden die MTB Marathon Weltmeisterschaften im türkischen Sakarya, knapp 200 km östlich von Istanbul statt. Ingesamt galt es 110 km auf einer sehr schnellen und anspruchsvollen Strecke zu bewältigen. Der amtierende Weltmeister aus dem Jahr 2019 Héctor Leonardo Páez León (Kolumbien) bewältigte die Distanz in einer Zeit von 4:19.50 als Schnellster und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Zweiter wurde Tiago Ferreira (Portugal), 15 Sekunden später sicherte sich der Tscheche Martin Stosek die Bronze-Medaille. Bester Österreicher wurde Daniel Geismayr (Team Centurion Vaude) auf Rang Zehn. Dem Vizeweltmeister von 2018 fehlten am Ende 11:49 Minuten auf den alten und neuen Weltmeister Hector Leonardo Paez. Kurz darauf positionierte sich Manuel Pliem (KTM Pro Team) mit Rang 14 in den TOP 15, der Steirer fuhr damit sein bisher bestes WM-Ergebnis ein. Alban Lakata (Team Bulls), der lange Zeit mit Pliem unterwegs war, fuhr am Ende auf Rang 22. 

Bei den Damen holte sich Ramona Forchini aus der Schweiz, vor Maja Wloszczowska (Polen) und Ariane Lüthi (Schweiz) den Titel.

Die Statements der Österreicher

Daniel Geismayr: “Für mich stand lange Zeit nicht fest, ob ich zur WM reisen werde oder nicht. Kurz entschlossen trat ich die Reise an und im Nachhinein bin ich froh, dass ich dort war. Es war wirklich ein unglaublich cooles Event und top organisiert. Mit meiner eigenen Leistung bin ich mehr oder weniger zufrieden, es war eine sehr lange Saison und ich war dann doch nicht mehr ganz so frisch wie ich mir das erhofft hatte. Die Strecke kam mir entgegen, jedoch war ich einfach nach 2 Stunden nicht mehr im Stande, meine Leistung abzurufen und es war bis zur Ziellinie nur noch ein Kampf.”

Manuel Pliem:“Ich bin vom Ergebnis und meiner Leistung wirklich überwältigt. Das ist sicher eine meine allerbesten Leistungen bisher. Ich fühlte mich vom Start weg richtig gut und konnte mich lange in der Verfolgergruppe gemeinsam mit Alban Lakata positionieren. Im Laufe des Rennens konnte ich mich von meinen Mitstreitern lösen und Position um Position gut machen. Am Ende wurde es Rang 14. Ein Top-15 Ergebnis bei der Weltmeisterschaft ist wirklich unglaublich. Ich habe in dieser speziellen Saison sehr hart gearbeitet, konnte auch einiges ausprobieren. Auch wenn das Training in der Unsicherheit nicht immer leicht war, ist es jetzt umso schöner, die Saison mit diesem Ergebnis abzuschließen.”

Alban Lakata „Ich hatte einen sehr schlechten Tag. Die Form wäre gut gewesen und die Strecke mir auf dem Leib geschneidert. Bin extrem enttäuscht, mich so unter Wert geschlagen zu haben.“

Fotocredits: UCI Sakarya / Yücel Cakiroglu

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