Garden Route Giro 2026: Ein neues Etappen-Abenteuer zwischen Karoo und Ozean
Vom 13. bis 18. April 2026 feiert der Garden Route Giro seine Premiere. Das von Dryland Event Management organisierte Rennen verspricht eine einzigartige Mischung aus sportlicher Herausforderung und südafrikanischer Gelassenheit. Auf insgesamt 570 Kilometern und satten 10.850 Höhenmetern führt die Route durch ikonische Landschaften, über berühmte Pässe und durch verschiedene Biome.
Die Etappen im Überblick
Das Rennen wurde bewusst so gestaltet, dass sowohl Elite-Fahrer als auch Genussradler auf ihre Kosten kommen.
Etappe 1: Jakkalsvlei nach Riversdale (73 km, 950 hm)
Ein schneller Einstieg, der durch flaches Terrain und potenziellen Wind geprägt ist. Der Start wurde nach Jakkalsvlei verlegt, um die Distanz zum Auftakt moderat zu halten.
Panoramen & Pässe: Die Route des ersten Garden Route Giro bietet sowohl ambitionierten Rennfahrern als auch Genussradlern das ideale Terrain für Attacken oder entspanntes Sightseeing inmitten dramatischer Bergpässe
Etappe 2: Riversdale nach Calitzdorp (119 km, 2.050 hm)
Der erste echte Härtetest in den Bergen. Highlights sind der teergedeckte Garcia Pass und der Schotter des Rooiberg Pass. Die letzten 27 Kilometer verlaufen flach oder bergab für ein schnelles Finale.
Herausforderung Rooiberg: Der Rooiberg Pass beginnt mit einer Serie von kleineren Anstiegen hinter Van Wyksdorp, bevor das Finale den Fahrern einen langanhaltenden Klettertest abverlangt.
Etappe 3: Calitzdorp nach Prince Albert (89 km, 2.200 hm)
Das Herzstück dieser Etappe ist der legendäre Swartberg Pass. Die Auffahrt beginnt nach Kilometer 32 und führt zu einem Gipfel auf 1.680 Metern Höhe, der das Feld sicher sprengen wird.
Punktewertung: Jede Etappe verfügt über einen Zwischensprint, bei dem 6, 4 und 2 Punkte für die ersten drei Fahrer vergeben werden.
Etappe 4: Prince Albert nach De Rust (87 km, 2.100 hm)
Nach einem steilen Start zurück über den Swartberg Pass begünstigen die rollenden Straßen von Oudemuragie eher die kraftvollen Fahrer, die hier Zeit gutmachen können.
Bergwertungen: In den Elite-Kategorien (Damen und Herren) können täglich Punkte an den Gipfeln ausgewählter Anstiege gesammelt werden – gewertet werden jeweils die ersten drei Fahrer.
Etappe 5: Die Königsetappe – Hoekplaas nach Knysna (127 km, 2.400 hm)
Die längste und härteste Prüfung. Sie führt über den Prince Alfred’s Pass, Südafrikas längsten durchgehenden Schotterpass, von der Halbwüste der Klein Karoo bis in die dichten Wälder von Knysna.
Mikroklima: Bei der Abfahrt vom Prince Alfred’s Pass in Richtung Knysna sorgt der Übergang in die einheimischen Wälder der Outeniqua-Berge oft für einen markanten Wetterumschwung.
Etappe 6: Knysna nach Wilderness (75 km, 1.200 hm)
Das Finale führt über die historische Seven Passes Road. Belohnt werden die Teilnehmer mit Ausblicken auf den Indischen Ozean und einem Zielsprint am Meer.
Unberührte Natur: Die Straße entlang des Nelsrivier gilt als ein kaum bereister Weg von atemberaubender Schönheit.
Rennmodelle und Philosophie
„Race & Relaxation“: Das innovative Etappen-Konzept
Der Garden Route Giro setzt auf ein Konzept, das sportliche Höchstleistung mit hochwertiger Erholung verbindet. Ein wesentlicher Bestandteil sind die späteren Startzeiten, die entspannte Vormittage ermöglichen und den Zeitdruck am Morgen nehmen. Die Nachmittage sind bewusst für die Regeneration reserviert, sodass Teilnehmer die Umgebung genießen können. Das Ziel ist eine Atmosphäre, in der Elite-Fahrer um Sekunden kämpfen, während das restliche Feld dazu ermutigt wird, die landschaftlichen Eindrücke und die Kameradschaft auf den Straßen aufzusaugen.
Flexibilität im Race Village
Bei der Unterbringung setzt der Veranstalter Dryland Event Management auf ein Modell mit verteilten Etappendörfern, das den Teilnehmern maximale Freiheit lässt. Starter können sich für das klassische Rundum-Sorglos-Paket entscheiden und direkt im Race Village in Standard- oder luxuriösen Zelten übernachten und essen. Alternativ bietet das Konzept die Möglichkeit, in die nahegelegenen Kleinstädte auszuschwärmen, um dort in lokalen Restaurants zu speisen und die regionale Gastronomie zu unterstützen. Diese Mischung aus organisierter Struktur und individuellem Freiraum unterstreicht den entspannten Charakter des Events.
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Bilder (c) Shift Media Co








