Absa Cape Epic 2026: Das härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt

Absa Cape Epic 2026: Das härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt

Absa Cape Epic 2026: Das härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt

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Auch in diesem Jahr führt das Absa Cape Epic durch die beeindruckenden Landschaften des Westkaps von Südafrika. Die Fahrer müssen 692 Kilometer und 15.900 Höhenmeter bewältigen.

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Wenn am 15. März 2026 die Teams zum Prolog der legendären Absa Cape Epic rollen, beginnt wieder das wohl härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt. Acht Tage, zwei Fahrer pro Team, brutale Hitze und eine Strecke, die selbst Weltklassefahrer an ihre Grenzen bringt: Die 22. Ausgabe führt durch die spektakuläre Landschaft des südafrikanischen Western Cape – über 692 Kilometer und rund 15.900 Höhenmeter.

Die Route 2026 verspricht eine Mischung aus klassischen Epic-Elementen: lange Ausdaueretappen, technische Trails und explosive XC-Abschnitte. Start ist im Weinbaugebiet nördlich von Kapstadt, das große Finale steigt in Stellenbosch – einer der historischen Wiegen des südafrikanischen Mountainbikings.

Die Route: Von Meerendal über Montagu nach Stellenbosch

Die Strecke der diesjährigen Ausgabe führt vom Meerendal Wine Estate über die trockenen Landschaften der Kleinen Karoo bis in die Trails rund um Greyton und zurück in die Weinregion von Stellenbosch. Insgesamt stehen acht Renntage auf dem Programm.

Prolog – Meerendal (20 km / ca. 650 hm)

Der Auftakt erfolgt traditionell mit einem kurzen, intensiven Zeitfahr-ähnlichen Prolog. Auf den schnellen Trails rund um das Meerendal Wine Estate geht es vor allem darum, eine gute Startposition für die kommenden Tage zu sichern.

Etappe 1 – Montagu (90 km / ca. 2.150 hm)

Die erste Marathonetappe führt durch die trockenen Landschaften rund um Montagu. Technische Abfahrten wie der berüchtigte „Dead Man’s Descent“ könnten bereits früh Zeitabstände schaffen.

Etappe 2 – Montagu (102 km / ca. 2.250 hm)

Ein klassischer Epic-Tag: lange Anstiege, offene Bergkämme und gnadenlose Hitze. Der Ouberg Pass wird zum ersten echten Formtest für die Favoriten.

Etappe 3 – Montagu → Greyton

Mit über 130 Kilometern zählt diese Etappe zu den längsten der Woche. Sie führt tief in die Wildnis der Overberg-Region und erinnert an die ultralangen Tage der frühen Cape-Epic-Jahre.

Etappe 4 – Greyton (Loop)

Rund um Greyton warten flowige Trails, felsige Kämme und giftige Anstiege – eine Mischung aus Rhythmus- und Technikprüfung.

Etappe 5 – Greyton → Stellenbosch (134 km / ca. 2.700 hm)

Die „Queen Stage“ der Ausgabe 2026. Mit über 130 Kilometern und massiven Höhenmetern könnte diese Etappe die Gesamtwertung entscheiden.

Etappe 6 – Stellenbosch (76 km / 2.450 hm)

Ein kurzer, aber explosiver Tag auf den legendären Trails rund um Stellenbosch. Die vielen steilen Rampen bieten ideale Angriffsflächen.

Etappe 7 – Stellenbosch (Finale)

Der Schlusstag ist traditionell etwas kürzer, doch die technisch anspruchsvollen Singletrails sorgen dafür, dass bis zum Zielstrich nichts entschieden ist.

Foto: (c) Nick Muzik/Cape Epic

Favoriten: Wer holt das Leader Jersey?

Die Cape Epic wird traditionell von den großen Marathon-Teams geprägt. In der Männer-Kategorie gelten vor allem die südafrikanischen und europäischen Marathon-Spezialisten als Favoriten.

Topfavoriten Männer

Wie auch in den vergangenen Jahren werden auch dieses Jahr wieder einige Deutsche Mountainbiker um die Podestplätze mitfahren: Lukas Baum (GER) (Marathoneuropameister 2024, Cape Epic Sieger 2022) / Georg Egger (GER) (Cape Epic Sieger 2022), Andreas Seewald (GER) (amtierender Deutscher Marathon & Europameister) / Jakob Hartmann, Luca Schwarzbauer (Gesamtwertungssieger des Short-Track Weltcups von 2023) /, Simon Stiebjahn / Martin Frey (Cape Epic Etappensieger).

Neben den Deutschen gelten Matthew Beers (RSA) (Cape Epic Sieger 2021, 2023, 2024) / Tristan Nortje (RSA), Wout Alleman (BEL) (Europameister 2024) / Martin Stosek (CZE) und Luca Braidot (ITA) / Simone Avondetto (ITA) ) (2. Platz Cape Epic 2025) zu den Top-Favoriten.

Favoritinnen

Bei den Frauen gehen Alessandra Keller (SUI) (Short Track-Weltmeisterin) / Candice Lill (RSA), Kate Courtney (USA) (Marathon-Weltmeisterin) / Melisa Rollins (USA) und Rosa van Doorn (NED) / Vera Looser (NAM) (Cape Epic Siegerin 2023, 2024) als Favoritinnen an den Start.  

Eine Neuerung 2026: Die Frauen fahren teilweise angepasste Etappen, um eine ähnliche Gesamtfahrzeit wie die Männer zu erreichen – ein Schritt hin zu spannenderem Rennverlauf.

Foto (c) Nick Muzik/Cape Epic

Der Mythos lebt

Seit seiner Premiere 2004 hat sich die Cape Epic zum „Tour de France des Mountainbikes“ entwickelt. Teams aus über 50 Nationen treten an, doch nur ein Teil erreicht nach acht Tagen die Ziellinie. Auch 2026 wird das Rennen wieder alles bieten, was die Cape Epic legendär macht: extreme Hitze, staubige Karoo-Pisten, technische Singletrails – und den ewigen Kampf zweier Fahrer gegen Strecke, Konkurrenz und Material.

Die Bühne ist bereit für eine weitere epische Woche im südafrikanischen Western Cape.

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