Schlammschlacht von Yongpyong: Stigger auf Rang sechs, Mitterwallner mit Top-15-Ergebnis

Schlammschlacht von Yongpyong: Stigger auf Rang sechs, Mitterwallner mit Top-15-Ergebnis

Schlammschlacht von Yongpyong: Stigger auf Rang sechs, Mitterwallner mit Top-15-Ergebnis

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Der Mountainbike-Weltcupauftakt im südkoreanischen Yongpyong wurde durch starke Regenfälle zu einer echten Schlammschlacht. Die Cross-Country-Strecke verwandelte sich in eine rutschige, teils unbefahrbare Herausforderung, auf der viele Athletinnen und Athleten zeitweise mehr liefen als fuhren.

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Herren: Lillo setzt sich im Matsch durch

Bei den Herren nutzte der Schweizer Dario Lillo die extremen Bedingungen am besten und feierte einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg. Mit kontrollierter Fahrweise und starker Läuferleistung behauptete er sich in dem chaotischen Rennen und gewann mit klarem Vorsprung vor Luca Martin und Charlie Aldridge. Auch Jordan Sarrou zeigte eine starke Aufholjagd und wurde Vierter, während die restlichen Favoriten mit den Bedingungen zu kämpfen hatten und teils deutlich zurückfielen.

Damen: Frei dominiert, Stigger stark

Bei den Damen setzte sich die Schweizerin Sina Frei durch und feierte nach dem Short Track auch im Cross Country einen Sieg. Hinter ihr komplettierten Jenny Rissveds (SWE) und Madigan Munro (USA) das Podium. Für die Tirolerin Laura Stigger (Specialized Factory Racing) wurde das Rennen zu einer großen mentalen und körperlichen Herausforderung. Trotz der schwierigen Bedingungen kämpfte sie sich stark durch das Rennen und belegte Rang sechs. „Das ist eine spannende Challenge gewesen. Aufwärts bin ich heute sicher mehr gerannt als gefahren, weil es extrem schmierig war. Es war definitiv eine gute Herausforderung für den Kopf“, so Stigger.

Laura Stigger im Short Track (c) Michal Cerveny

Mitterwallner mit wechselhaftem Wochenende

Auch Mona Mitterwallner (Mondraker Factory Racing) erlebte ein schwieriges Rennen. Nach einem starken achten Platz im Short Track am Freitag und einer guten Startposition im Cross Country, konnte sie im Schlammrennen ihre Stärken nicht ausspielen. Am Ende belegte sie Rang 15. „Das waren absolut nicht meine Bedingungen. Wenn es so richtig nass und klebrig ist und man mehr läuft als fährt, liegt mir das nicht so“, erklärte sie.

(c) Mondraker Factory Racing

Titelbild (c) Michal Cerveny

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