Cape Epic 2026: Ein historisches Finale und südafrikanische Sternstunden

Cape Epic 2026: Ein historisches Finale und südafrikanische Sternstunden

Cape Epic 2026: Ein historisches Finale und südafrikanische Sternstunden

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Die 22. Ausgabe des Absa Cape Epic bot bis zur letzten Sekunde Hochspannung. Mit einem Herzschlagfinale bei den Herren und einer Machtdemonstration bei den Damen geht das Jahr 2026 in die Geschichtsbücher des härtesten Mountainbike-Etappenrennens der Welt ein.

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Elite Men: Die Aufholjagd der Local Heroes

Lange Zeit sah es nach einem Triumph für das italienische Duo Luca Braidot und Simone Avondetto (Wilier-Vittoria) aus. Sie kontrollierten das Geschehen über weite Strecken und gingen mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 13 Sekunden in die finale Etappe.

Doch am letzten Tag drehten die Lokalmatadore Matt Beers und Tristan Nortje (Toyota Specialized Imbuko) das Blatt. Mit einer taktischen Meisterleistung und der Unterstützung ihrer Teamkollegen holten sie den entscheidenden Vorsprung heraus.

  • Historischer Sieg: Zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens gewinnt ein rein südafrikanisches Team die Gesamtwertung der Elite Men.
  • Rekordjagd: Für Matt Beers ist es bereits der vierte Gesamtsieg – er rückt damit Legenden wie Christoph Sauser und Karl Platt (jeweils 5 Siege) gefährlich nahe.
  • Podium: Platz zwei ging an die geschlagenen Italiener, während das Duo Luca Schwarzbauer und Sam Gaze (Canyon) nach drei Etappensiegen den dritten Gesamtrang absicherte.
Bild (c) Nick Muzik/Cape Epic

Elite Women: Dominanz in Orange

Bei den Damen gab es an der Spitze kein Vorbeikommen an Candice Lill (RSA) und Alessandra Keller (SUI) vom Team Thömus Maxon Sabi Sabi. Das Duo dominierte das Rennen fast nach Belieben und gewann sieben der acht Etappen.

  • Lills Befreiungsschlag: Nach fünf zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren durfte Candice Lill endlich die Trophäe in ihrer Heimat in den Himmel recken.
  • Drama um Seiwald: Die einzige echte Konkurrenz, das Duo Kate Courtney und Greta Seiwald, musste das Rennen am vorletzten Tag nach einer Erkrankung von Seiwald vorzeitig aufgeben. Bis dahin hatten sie mit einem Etappensieg in Stage 4 für die einzige Unterbrechung der Lill/Keller-Siegesserie gesorgt.
  • Podium: Hinter den überlegenen Siegerinnen belegten Hayley Preen und Haley Smith (Chemchamp Honeycomb) einen starken zweiten Platz.
Bild (c) Jumpcut Media

Österreichische Beteiligung

Aus österreichischer Sicht gab es ebenfalls Grund zur Freude, auch wenn die Top-Platzierungen in der Elite diesmal anderen Nationen gehörten:

Claudia Krenn: Gemeinsam mit ihrer Partnerin Sanchia Malan kämpfte sich die Österreicherin nach einem Defekt-Pech zu Beginn des Rennens zurück und beendete das Cape Epic auf einem beachtlichen 13. Gesamtrang in der Damen-Elite.

Felix Ritzinger: Nachdem er im Vorjahr im Mixed-Team für Aufsehen sorgte, stellte er sich 2026 erneut der Herausforderung Südafrika und zeigte mit soliden Etappenplatzierungen im UCI-Feld seine Klasse.

Masters Men: Das Duo Uwe Hochenwarter und Karl Markt (Team Wilier-Chaoyang) lieferte eine beeindruckende Vorstellung ab. Die beiden erfahrenen Ex-Profis kämpften die gesamte Woche über um die Top-Plätze in der Masters-Kategorie. Am Ende belegten sie den 4. Gesamtrang.

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