**UCI MTB WORLDCUP LES GETS// EIN BLICK ZURÜCK!

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**PREMIUM CONTENT// Im WM-Ort von 2004 siegten die Weltmeister

Kate Courtney und Nino Schurter. So heißen nicht nur die amtierenden Weltmeister und die Sieger des vierten Weltcups der Saison, sondern nun auch die derzeitigen Weltcup-Gesamtführenden. Was sich nach erdrückender Dominanz im Cross Country anhört, äußerte sich in Les Gets deutlicher als an den bisherigen Weltcup-Stationen. Courtney setzte sich schon nach der zweiten Runde ab, Schurter kontrollierte das Rennen und siegte souverän. Sowohl Nino, als auch Kate scheint wieder in Topform zu sein und trotzdem könnte auch die Streckencharakteristik für ihre Siege verantwortlich sein.

Warum dem so ist? In Les Gets wartete eine einfache Strecke auf den Weltcuptross. Möglichkeiten für entscheidende Differenzen boten vor allem die Anstiege. Davon gab es zwei, die sich dafür umso mehr in die Länge zogen. Die Abfahrten punkteten weniger mit Selektionscharakter. Anlieger und Wiesensektionen wurden nur teilweise von Waldpassagen unterbrochen. Warum das genau den Weltmeistern in die Karten spielt? Das Regenbogentrikot trägt meist der Fahrer mit dem besten Gesamtpaket. Präsentiert sich der Kurs ohne ganz tückischen Passagen oder giftigen Anstiegen, wird dieses am ehesten zum Trumpf. Trotz alldem war es der Chef des späteren Herrensiegers, der sich im Rahmen des Teammanagermeetings kritisch gegenüber der Strecke äußerte. Eine Tatsache, welche ein Indiz für den allgemeinen Wunsch nach moderneren Tracks sein könnte.

Bilderstory

Nino Schurter scheint wieder auf den Geschmack von Siegesserien zu kommen. 2004 wurde er hier Juniorenweltmeister, nun siegt er im Regenbogentrikot.
Schurter, Kerschbaumer und Avancini bestätigten ihre Topform aus Andorra. Onrej Cink brachte sein gutes Rennen diesmal auch zu Ende und wurde Fünfter. Mit Stephan Tempier landete auch ein Franzose auf dem Podium.
Henrique Avancini scheint herausgefunden zu haben, wie man auf dem Podium landet. Platz drei für den Brasilianer.
Die trockene Strecke sorgte für eine neunzigminütige Staubwolke über Les Gets. Das Rennen anzuführen, bringt den angenehmen Nebeneffekt weniger davon einatmen zu müssen.
Gerhard Kerschbaumer führt das Feld über die Wiesenpassage des ersten Anstieges. Am Ende musste sich der Italiener nur knapp geschlagen geben.
Stephan Tempier fand in Les Gets den perfekten Kurs für seinen kraftvollen Fahrstil vor und nutzte diese Chance für sein erstes Saisonpodium.
Wenn der Weltmeister Energie für ausladenden Style übrig hat, ist er nur schwer zu schlagen.
Mathieu van der Poel musste in Frankreich seine Flugkünste auspacken, um die Fans zu begeistern. Ein durchwachsenes Rennen brachte ihn auf Rang 16.
Auch bei den Damen überspannte ein Regenbogen das Siegespodest. Jolanda Neff wurde Zweite, gefolgt von Elisabeth Brandau auf Rang Drei. Sina Frei und Pauline Ferrand Prevot kompletierten das Podium.
Die Europameisterin Jolanda Neff in den hohen Anliegern der zweiten Abfahrt.
Prevot im kurzen selektiven Downhillabschnitt. Sie begeisterte nicht nur die heimischen Fans, sondern auch sich selbst mit dem Comback auf dem Weltcuppodest.
Sina Frei gefolgt von Elisabeth Brandau. Beide schafften es schlussendlich unter die ersten Fünf.
Kate Courtney war in Les Gets eine Klasse für sich und holte Weltcuperfolg Nummer Drei.

Bilder: Red Bull Content Pool/Bartek Wollinksi

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