**UCI MTB WORLDCUP LES GETS// EIN BLICK ZURÜCK!
**PREMIUM CONTENT// Im WM-Ort von 2004 siegten die Weltmeister
Kate Courtney und Nino Schurter. So heißen nicht nur die amtierenden Weltmeister und die Sieger des vierten Weltcups der Saison, sondern nun auch die derzeitigen Weltcup-Gesamtführenden. Was sich nach erdrückender Dominanz im Cross Country anhört, äußerte sich in Les Gets deutlicher als an den bisherigen Weltcup-Stationen. Courtney setzte sich schon nach der zweiten Runde ab, Schurter kontrollierte das Rennen und siegte souverän. Sowohl Nino, als auch Kate scheint wieder in Topform zu sein und trotzdem könnte auch die Streckencharakteristik für ihre Siege verantwortlich sein.
Warum dem so ist? In Les Gets wartete eine einfache Strecke auf den Weltcuptross. Möglichkeiten für entscheidende Differenzen boten vor allem die Anstiege. Davon gab es zwei, die sich dafür umso mehr in die Länge zogen. Die Abfahrten punkteten weniger mit Selektionscharakter. Anlieger und Wiesensektionen wurden nur teilweise von Waldpassagen unterbrochen. Warum das genau den Weltmeistern in die Karten spielt? Das Regenbogentrikot trägt meist der Fahrer mit dem besten Gesamtpaket. Präsentiert sich der Kurs ohne ganz tückischen Passagen oder giftigen Anstiegen, wird dieses am ehesten zum Trumpf. Trotz alldem war es der Chef des späteren Herrensiegers, der sich im Rahmen des Teammanagermeetings kritisch gegenüber der Strecke äußerte. Eine Tatsache, welche ein Indiz für den allgemeinen Wunsch nach moderneren Tracks sein könnte.
Bilderstory













Bilder: Red Bull Content Pool/Bartek Wollinksi

