Nach schwierigem Heim-Weltcup in Leogang: Laura Stigger blickt Richtung Lenzerheide

Nach schwierigem Heim-Weltcup in Leogang: Laura Stigger blickt Richtung Lenzerheide

Nach schwierigem Heim-Weltcup in Leogang: Laura Stigger blickt Richtung Lenzerheide

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Für Heeressportlerin und Mountainbike-Ass Laura Stigger verlief das Heim-Weltcup-Wochenende in Leogang alles andere als nach Wunsch. Sowohl im Short Track am Freitag als auch im Cross-Country-Rennen am Sonntag konnte die Tirolerin nicht an ihre gewohnte Form anknüpfen. Nach den enttäuschenden Ergebnissen richtet die Athletin des Teams Specialized Factory Racing ihren Blick nun auf die kommenden Bewerbe in der Schweiz.

Short Track: Früher Anschluss an die Spitze, dann fehlte die Energie

Im Short-Track-Rennen am Freitag schien zunächst alles nach Plan zu laufen. Stigger erwischte einen guten Start und hielt sich in den ersten beiden Runden in der Spitzengruppe. Danach musste sie auf der durch Regen und Schlamm extrem anspruchsvollen Strecke jedoch abreißen lassen. Am Ende belegte die Haimingerin Rang 19.

„Das war ein verdammt hartes Rennen. Ich bin zwar am Start gut weggekommen, danach aber überhaupt nicht ins Fahren gekommen. Es war ein brutaler Kampf. Es ist vor allem für die Fans schade, für die ich natürlich mehr zeigen wollte. Ich bin jetzt definitiv enttäuscht, aber für Sonntag und den Cross Country heißt es Kopf hoch“, erklärte Stigger nach dem Rennen.

Auch im Cross Country lief es nicht nach Wunsch

Die Hoffnung auf eine Trendwende im olympischen Cross-Country-Rennen am Sonntag erfüllte sich nicht. Zwar gelang Stigger erneut ein guter Start, im weiteren Rennverlauf verlor sie jedoch kontinuierlich Positionen und fiel zwischenzeitlich bis auf Rang 37 zurück. Auf der schweren und schlammigen Strecke kämpfte sich die Tirolerin schließlich auf Platz 27 nach vorne. An einen Angriff auf die Spitzenplätze war jedoch nicht zu denken.

Es ist heute ein brutaler Kampf gegen mich selbst gewesen, und nur darum gegangen, ins Ziel zu kommen. Es sind extrem viele Anhänger von mir an der Strecke gewesen. Da tut’s natürlich doppelt weh, dass ich nicht performen konnte. Meine Fans haben mich aber die steilen Anstiege hochgepusht, dass ich das Rennen zumindest beenden konnte“, sagte Stigger nach dem Rennen.

Fokus auf Lenzerheide

Nach dem enttäuschenden Heim-Weltcup steht für Stigger nun zunächst Erholung auf dem Programm. Die 24-Jährige möchte die Rennen in Leogang rasch abhaken und neue Energie sammeln. „Ich verbringe zwei, drei Tage zu Hause, um Energie zu tanken und das Leogang-Wochenende so gut als möglich abzuhaken“, so die Haimingerin.

Gleichzeitig richtet sich der Fokus bereits auf die nächste Station des Mountainbike-Weltcups in der Lenzerheide. „In der Schweiz gibt’s die nächste Chance auf einer coolen Strecke. Ich freue mich darauf, dort wieder Gas zu geben und möchte das Beste aus mir rausholen.“

Der nächste Weltcup-Bewerb findet bereits in dieser Woche statt. Das Short-Track-Rennen wird am 19. Juni ab 18 Uhr ausgetragen, das Cross-Country-Rennen folgt am 21. Juni ab 13:30 Uhr. Für Laura Stigger bietet sich damit rasch die Gelegenheit, das schwierige Wochenende von Leogang hinter sich zu lassen und wieder an ihre starken Leistungen anzuknüpfen.

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