HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup 2026: Immer internationaler, immer mehr Marathon
Mit 879 Elite-Fahrern und -Fahrerinnen, über 7.000 Teilnehmenden aus 54 Ländern und einer stark wachsenden medialen Präsenz beschließt die Rennserie HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup 2026 eine Saison, die ihre Position in der internationalen MTB-Marathonwelt weiter stärkt. Hier die Zahlen.
Vor wenigen Tagen ging die Auflage 2026 des HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup zu Ende. Diese zweite Saison des MTB-Weltcups in der Marathondistanz, der vom HERO gemanagt wird, hinterlässt der Mountainbike-Welt weit mehr als nur ein Gesamtklassement. Von der spanischen Costa Blanca bis nach Elba in Italien, von den Pyrenäen Andorras bis zu den italienischen Dolomiten, vom deutschen Schwarzwald bis zur Costa Brava, erneut in Spanien: Der Rennkalender 2026 verband einige der ikonischsten Destinationen für MTB-Marathons und setzte sich aus insgesamt sechs Wettkämpfen in vier Ländern zusammen.
LEISTUNGSSPORT AUF HOHEM NIVEAU
Das positive Wachstum der Rennserie tritt beim Blick auf die Teilnehmerzahlen deutlich zutage: 2026 meldeten sich insgesamt 879 Elite-Fahrer und Fahrerinnen aus 28 Ländern an, was einer Zunahme von 5 % bei den Elite-Sportlern und von 17 % bei der Zahl der vertretenen Länder entspricht. Diese Zahlen bestätigen die wachsende Attraktivität der Rennserie im internationalen Raum und ihre zunehmende Konsolidierung unter den Benchmark-Veranstaltungen der Mountainbike-Marathons.
Neben den Profis fuhren bei den sechs Wettkämpfen der Rennserie mehr als 7.000 Biker und Bikerinnen in den Kategorien Elite, Master und Amateure aus 54 Ländern mit. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 12 % bei den Gesamtteilnehmenden – und im Besonderen von 51 % bei den Master-Fahrern und -Fahrerinnen. Das bezeugt die Eignung der Veranstaltung dafür, unter demselben sportlichen Dach sowohl die Profi-Spitze als auch die große Community der Amateure zusammenzubringen.
ÜBER DIE RENNSTRECKE HINAUS
Untermauert wird das auch durch die internationale Medienpräsenz der Rennserie. Im Jahr 2026 wurde über den HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup in etwa 1.000 journalistischen Beiträgen berichtet – das ist eine Zunahme von 26 % im Vergleich zu 2025. Diese Beiträge ergaben eine Reichweite von über 300 Millionen – Menschen, die über Veröffentlichungen im Printbereich und im Internet sowie durch TV- und Radiobeiträge erreicht wurden. Die Gesamtreichweite hat sich um über 200 % erhöht – ein Zeichen für die zunehmende internationale Relevanz der Rennserie und ihre Fähigkeit, immer breitere Publikumskreise anzusprechen.
Parallel dazu wurden durch TV-Ausstrahlungen 24 Länder erreicht, was einer Zunahme von
26 % gegenüber den 19 Ländern des Jahres 2025 entspricht. Es trug ebenfalls dazu bei, dass die Weltcup-Saison deutlich über die Grenzen der jeweils austragenden Nation hinaus präsent war. Das wiederum bot den die Rennserie austragenden Destinationen ein internationales Schaufenster. Auch das TV-Publikum hat sich zahlenmäßig erheblich nach oben entwickelt – verglichen zum Vorjahr gab es hier einen Anstieg um 188 %.
Auch im Digitalen gab es signifikantes Wachstum. Der im Rahmen der Wettkampfsaison veröffentlichte Content generierte über 25 Millionen Visualisierungen und Impressionen – das sind etwa 340 % mehr als im Jahr 2025. Gleichzeitig erhöhten sich die Interaktionen auf den offiziellen Kanälen um 350 %. Die Menge des veröffentlichten Contents selbst stieg um 77 % an. Auch diese Zahlen bestätigen das Interesse und die Begeisterung für Mountainbike-Marathons und ihre Protagonisten.


Stark zu diesen Ergebnissen beigetragen haben die Live-Übertragungen und die Berichterstattung zu den Rennen auf dem offiziellen YouTube-Kanal der UCI, aber auch das Teilen dieser Inhalte auf den Social-Media-Kanälen des Verbands. Dadurch konnte eine sehr klar definierte Zielgruppe mit starker Radsport-Begeisterung erreicht werden.
Noch stärker als die Zahlen aber tritt die eingeschlagene Richtung deutlich heraus: Die Mountainbike-Marathon-Disziplin spricht ein immer breiteres Publikum an, und die Rennserie selbst hat sich in nur zwei Auflagen ihre eigene und immer stärker international geprägte Dimension geschaffen.
„Die zweite Saison des HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup hat bestätigt, dass die Marathon-Bewegung alle Voraussetzungen mitbringt, in einem immer härter umkämpften Markt weiter zu wachsen. Die Ergebnisse ermutigen uns dazu, diesen Weg weiterzuverfolgen. Gemeinsam mit der UCI, den Organisatoren und den Partnern wollen wir diese Disziplin weiterzuentwickeln und sämtliche Leistungsniveaus zur Geltung bringen – vom hohen Profiniveau bis zum Amateurbereich“, so Gerhard Vanzi, Koordinator des HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup.
DER BLICK IN DIE ZUKUNFT
Zu dieser Perspektive trägt auch die Verlängerung der Vereinbarung zwischen der Union Cycliste Internationale (UCI) und dem HERO bei, in deren Rahmen HERO bis 2030 als Koordinator und Veranstalter fungiert. Diese Zusammenarbeit gewährleistet die Kontinuität des Projekts und begleitet die Rennserie auf ihrem Weg zu einem der wichtigsten Termine des kommenden Jahrzehnts für diese Sportart.
Denn das Jahr 2030 bringt ein wichtiges Ereignis mit sich: Der HERO Südtirol Dolomites – eine Etappe der Rennserie und zudem das Rennen, das den Weltcup inspiriert hat – wird die UCI-Marathon-Weltmeisterschaften austragen. Dies ist ein Meilenstein, der für die gesamte MTB-Marathonwelt eine weitere Wachstumschance darstellt.
Nach Abschluss der Auflage von 2026 haben die Vorbereitungen für die nächste Saison bereits begonnen. Mit stetig wachsenden Teilnehmerzahlen, einer immer stärkeren Internationalisierung und der Einbindung einiger der renommiertesten Veranstaltungen dieser Disziplin blickt der HERO UCI Cross-Country Marathon World Cup auf einer soliden Basis und mit einer zunehmend globalen Vision des Mountainbike-Marathons in die Zukunft.

