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Krenn krönt sich zum Crocodile Trophy Sieger

Krenn krönt sich zum Crocodile Trophy Sieger

Krenn krönt sich zum Crocodile Trophy Sieger

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Die 26. Austragung der Crocodile Trophy ist Geschichte und der Österreicher Wolfgang Krenn (Bike Team Kaiser) triumphiert überlegen in der Gesamtwertung. Erstmals seit 1998 ging somit der Sieg bei dem spektakulären Mountainbike-Etappenrennen im Australischen Outback wieder an einen rot-weiß-roten Athleten.

Es war die bereits vierte Teilnahme für Krenn bei dem neuntägigen Radabenteuer, für das 730 Kilometer und 13.000 Höhenmetern zu absolvieren waren. Nach einem zweiten Platz 2011, einem dritten Platz 2012 und einem DNF nach Sturz 2013, hatte der Ennstaler noch eine Rechnung mit der berühmt-berüchtigten Croc-Trophy offen. Und so dominierte der Mountainbike-Profi die 26. Austragung vom ersten Tag an. Seine akribisch vorbereitete Mission im Norden von Queensland war der Sieg. Insofern fiel nach Überquerung der Ziellinie am Strand von Port Douglas auch ein enormer Druck von dem Steirer ab.

„Ich bin unheimlich glücklich mit dem Sieg, hab mich jeden Tag gepusht und bin an meine Grenzen gegangen. Es ist schön, wenn ein Plan aufgeht und man ein Ziel erreicht, auf das man so lange hingearbeitet hat.“, so der 36-Jährige nach einer langen Saison.

Fotocredits: Alex Zauner & Sportograf

Mit in Australien war auch Skisprung-Legende Andreas Goldberger, der sich die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Abenteuer zu seinem 50. Geburtstag schenkte. Goldberger stürzte jedoch an Tag 5 schwer und konnte das Rennen an den übrigen Renntagen nur mehr als rasender Reporter begleiten. „Was für ein Erlebnis. Sicher wäre es schöner gewesen, hätte ich das Rennen beenden können. Es war aber richtig hart. Die Bedingungen extrem. Umso mehr freut es mich für Wolfi, der sich seinen Traum nun erfüllen konnte.“, resümiert Goldberger wieder zuhause aber noch sichtlich gezeichnet von gebrochenem Handgelenk und gebrochener Rippe.

Für Krenn war es vermutlich das letzte Antreten bei der Crocodile Trophy, der zum Saison-Ende schon wieder in der Planung für die kommende Saison ist und auch nach einer langen Karriere noch nicht ans Aufhören denkt: „Nach der Saison ist vor der Saison. Nach ein paar Tagen ohne Radsport werde ich mir die Ziele für die kommende Saison setzen. Am Rennplan werden sicher auch wieder internationale Rennen stehen.“

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