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CAPE EPIC ETAPPE 3 – PECH FÜR LAKATA & HYNEK

CAPE EPIC ETAPPE 3 – PECH FÜR LAKATA & HYNEK
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“Das Cape Epic ist das Rennen, das ich wirklich noch unbedingt gewinnen will in meiner Karriere”,

so Marathonweltmeister Alban Lakata auf der eigens für das Rennen eingerichteten Pageflow-Seite des Topeak Ergon Teams. Doch nach vier Tagen, Halbzeit bei der 13. Ausgabe des Absa Cape Epic, müssen Lakata und sein Partner Kristian Hynek (CZE) dieses Ziel für 2016 aufgeben. Nach einem schweren Sturz in der letzten Abfahrt, fünf Kilometer vor dem Etappenschluss, kam Hynek mit stark blutendem Arm und Schmerzen Seite nach Wellington ins Ziel gefahren. Die Röntgenaufnahmen machten die Entscheidung klar: ein Weiterfahren war nicht möglich.

Die favorisierten Bulls-Fahrer Karl Platt und Urs Huber konnten ihren Vorsprung mit einem weiteren Etappensieg ausbauen. “Projekt Zebra”, im gestreiften Leadertrikot den 5. Sieg einzufahren, scheint gut zu laufen für den Pfälzer und den Aargauer, beide Landesmeister im Marathon. Überraschend schoben sich  Matthias Pfrommer und Nicola Rohrbach (Centurion Vaude by Meerendal 2) auf den zweiten Platz und liegen damit im Gesamtklassement auf Rang 2. Der Rückstand beträgt insgesamt 9.07 Minuten.

Frauenfavoriten weiter vorne

Annika Langvad und Ariane Kleinhans (Spur Specialized) haben dieses Jahr zwar stärkere Konkurrenz als inlangvad cape epic den letzten Jahren, doch durch ihre gute Fahrtechnik holten sie sich auch heute den Etappensieg. Die junge Deutsche Adelheid Morath mit der Britin “Iron Sally” Bigham (Topeak Ergon) hatte keinen guten Lauf, trotzdem ließen sie den Favoritinnen nur 32 Sekunden Vorsprung. Morath kam mit Knieschmerzen nach einem gestrigen Sturz und unter Tränen ins Ziel.

“Unsere Taktik ist erneut aufgegangen”, meinte die in Südafrika lebende Schweizerin Kleinhans, “in der technischen Abfahrt konnten wir nach vorne gehen und etwas gut machen. Die Frauen sind so eng zusammen dieses Jahr. Ich bin noch kurz weggerutscht und dachte, das wars jetzt mit der Etappe. Aber wir haben uns ins Ziel gerettet.” Mit guter Laune zeigte sich die deutsche Olympia-Siegerin Sabine Spitz in Wellington. Die eher kürzere Strecken gewohnte Deutsche, dreimalige Olympiateilnehmerin, genoss die südafrikanische Szenerie und fand auch die Hitze kaum anstrengend. Für Sabine Spitz zählt die 8 Tage dauernde Veranstaltung als Saisonvorbereitung mit Blick auf Rio. “Ein schöner Mix was die Strecke anbelangt, da war alles drin, was Mountainbiken ausmacht. Meine Partnerin Yana Belomoina hat ganz schön was auszuhalten, sie fährt schließlich ein Hardtail und die ständigen Schläge hier machen schon ganz schön mürbe”, so das Fazit von Spitz vom Team Sport for Good. Die Mitfavoritinnen bei den Frauen, Robyn de Groot und Jennie Stenerhag, (Ascendis Health) kamen zwar auf den 3. Rang, doch die Schwedin Stenerhag musste aus dem Zielbereich mit der Trage gebracht werden. Ein Sturz gestern und womöglich eine Infektion machen einen Start morgen eher unwahrscheinlich.

Darren Lill of Team USN Purefit leads the chasing group during stage 3 of the 2016 Absa Cape Epic Mountain Bike stage race held from Saronsberg Wine Estate in Tulbagh to the Cape Peninsula University of Technology in Wellington, South Africa on the 16th March 2016 Photo by Nick Muzik/Cape Epic/SPORTZPICS PLEASE ENSURE THE APPROPRIATE CREDIT IS GIVEN TO THE PHOTOGRAPHER AND SPORTZPICS ALONG WITH THE ABSA CAPE EPIC ace2016

Ex-Straßenprofi Udo Bölts ärgerte sich zwar beim Absa Cape Epic über die immer zum Schluss eingebauten Anstiege und Schleifen, doch den Etappensieg ließ er sich mit seinem südafrikanischen Fahrer Rob Sim (Team Robert Daniel) nicht nehmen. Die beiden “alten Herren” sind schneller als die jüngeren “Masters” und nun auf einem Gesamtrang 21 der Gesamtwertung. Barti Bucher (SUI) und Heinz Zörweg (AUT) schoben sich auf Rang 2 der Grand Masters-Wertung.

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