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Cape Epic: Team Pure Encapsulations beendet das härteste MTB-Etappenrennen der Welt auf Rang 13

Cape Epic: Team Pure Encapsulations beendet das härteste MTB-Etappenrennen der Welt auf Rang 13

Cape Epic: Team Pure Encapsulations beendet das härteste MTB-Etappenrennen der Welt auf Rang 13

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Insgesamt 681 Kilometer und rund 16.000 Höhenmeter galt es am südafrikanischen Western Cape zu bewältigen. Dabei waren die Strapazen, die das achttägige Teamrennen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachte, außergewöhnlich. Bei teils über 40 Grad und mit Tagesetappen von mehr als 110 Kilometern Länge zählte die diesjährige Austragung wohl zu den schwierigsten in der 19- jährigen Geschichte des Cape Epic.

Über Höhen und Tiefen

Der Steirer Manuel Pliem verpasst sein gesetztes Ziel eines Top-Ten-Platzes mit einer Gesamtzeit von 29 Stunden, 55 Minuten und 32,2 Sekunden als 13. nur knapp. Zusammen mit seinem belgischen Partner Frans Claes fuhr es für das Pure Encapsulations Team. Dabei verlief an den acht Renntagen für die beiden Mountainbiker nicht alles nach Plan.

Während der ersten drei Etappen hatten sie mit technischen Problemen zu kämpfen, die sich auch auf die darauffolgenden Tage auswirken sollten. „Leider hat der technische Support, den wir vor Ort gebucht hatten, überhaupt nicht funktioniert. So kam es zu mehreren technischen Problemen, die eigentlich nicht passieren hätten dürfen. Zum Beispiel wurde auf zwei Etappen meine Sattelstütze nicht korrekt angebracht und sie rutsche etwas nach unten. Das war für meine Beine auf der ohnedies beinharten Strecke alles andere als förderlich.“, resümiert Pliem.

Die beiden Athleten zeigten dennoch eine konstant starke Leistung. Ungeachtet dessen merken sie an: „In den ersten Renntagen ist es uns noch nicht so richtig gelungen, zu zeigen, was wir draufhaben. Das liegt einerseits an mehreren kleinen Problemen, die immer zu sehr ungünstigen Zeitpunkten auftauchten, andererseits müssen wir auch zugeben, dass wir unsere Leistungsfähigkeit noch nicht zu 100 Prozent abrufen konnten“, meint Pliem. Er hebt weiter hervor, dass gerade diese letzten Watt entscheidend sind, ob man nach technischen Problemen eine Lücke wieder rasch zufahren kann oder auch nicht.  Dennoch betonen die beiden Pure Encapsulations Athleten, dass sie nach fünf Renntagen mit dem 15. Zwischenrang in der Gesamtwertung zufrieden sind: „Das Cape Epic ist in diesem Jahr besonders dicht und hochkarätig besetzt und wir haben uns vorgenommen, an allen acht Renntagen gut zu pacen und nie zu überdrehen, das ist uns bisher ganz gut gelungen und wir konnten uns im Gesamtklassement vom 18. auf den 15. Rang nach vorne arbeiten. Auch der Rückstand auf die Top-Ten ist mit einigen Minuten noch im Rahmen.“

Am Limit ins Ziel

Auf den folgenden Etappen mussten die beiden Athleten aber wohl für die Anstrengungen der ersten Tage Tribut zollen. Das Duo fühlte sich besonders auf den letzten drei Etappen nicht mehr frisch genug, um einen Vorstoß auf die Top-Ten vornehmen zu können. „Frans war gegen Ende des Rennes noch stärker, ich konnte aber nicht mehr zusetzen und speziell an den letzten beiden Tagen war mein Körper total am Limit. Wie sich im Nachhinein herausstellte, steckte wohl schon ein Infekt, an dem ich zu kämpfen hatte, da ich direkt im Anschluss an die letzte Etappe krank wurde und ich muss auch sagen, dass ich ab der Hälfte des Rennens mental nicht mehr 100 Prozent auf der Höhe war.“ In Anbetracht der Umstände zeigt sich Pliem mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Es war definitiv eine großartige Woche mit einigen Herausforderungen und viel Spaß auf und abseits des Mountainbikes. Angesichts der technischen Probleme und meiner nicht optimalen Form ist der 13. Rang das absolute Maximum, das wir erreichen konnten. Aus diesem Grund bin ich sehr glücklich, diese Austragung mit meiner persönlichen Bestleistung im Gesamtklassement beenden zu können. In diesem Zuge möchte ich mich bei Frans, unserem gesamten Team und Sponsoren herzlich bedanken.“ 

Social Media Links des Teams:

Instagram: https://www.instagram.com/humanpwrcycling/
Facebook: https://www.facebook.com/humanpwrcycling/
Webseite: www.humanpwrcycling.at

Fotocredits: Karsten Dekkers & Captured for USWE Sports by Mighty Fine Agency

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