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ÖTZTAL TOURIMUS VERABSCHIEDET SICH VOM MOUNTAINBIKESPORT

ÖTZTAL TOURIMUS VERABSCHIEDET SICH VOM MOUNTAINBIKESPORT
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Der Ötztal Tourismus sagt goodbye zu seinem Engagement im Österreichischen Radsportverband, in Briefform. „Wir sehen uns aber außerstande, mit derartig unprofessionellen Landes- und Bundesverbänden weiterhin zusammenzuarbeiten bzw. in Abhängigkeiten zu geraten“, wird Tourismus-Geschäftsführer Oliver Schwarz in der Tiroler Tageszeitung zitiert.

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Besonders schmerzhaft ist die Einstellung der Sponsoringbeträge aber für die Region und das dort ansässige Haibike Ötztal ProTeam. „Es ist einfach brutal. Seit zwölf Jahren werde ich unterstützt. Es wurde große Arbeit für Österreichs Mountainbike-Sport geleistet — und für die Jugend im heimischen Sport ist das jetzt besonders schwierig“, berichtet Karl Markt. Der 36-jährige Tiroler ist die Leaderfigur im Team. „Das Ötztal-Team hat mich viele Jahre meiner Karriere unterstützt und mir auch zu großen Siegen verholfen. Der Ausstieg ist sehr, sehr schade“, bemerkt Daniel Federspiel. Für den Eliminator-Weltmeister ist es auch sehr bitter, denn mit dem Ötztal verliert er einen weiteren potenten Sponsor in dieser Saison.

Ende für das ProTeam?

Die Equipe aus Haiming ist eines von zwei österreichischen UCI-Teams, dass sich folgenden Zielen verschrieben hat: Nationale und internationale Erfolge, die Förderung junger Talente sowie die Teilnahme möglichst vieler Fahrer an den Olympischen Spielen 2016.

Und genau hier schließt sich die Lücke zum Sponsoringende im Ötztal. Ist es die Reaktion zur Olympianominierung des Österreichischen Radsportverbandes? Der Kärntner Alex Gehbauer bekam gegenüber dem Tiroler Karl Markt den Vorzug. Beide konnten ähnliche Leistungen in den letzten beiden Jahren erzielen. Keine leichte Entscheidung für den Verband.

Und die endgültige Nominierung sorgte im Ötztal für Emotionen. Acht Jahre lang war einer von Österreichs größten Tourismusmarken Sponsor des Verbandes. Der Radsport ist das Kernsegment des Ötztales im Sommer. Unverständlich deshalb der Schnellschuss von Oliver Schwarz. Das Sommerbudget wird weiterhin im Radsport bleiben. Radmarathon und Zielort von Etappenrennen, so ist der Plan – und vergleicht man die kolportierten Budgets, so standen diese Rennen auch immer im Hauptaugenmerk des Tourismus. Die Bike Republic Sölden gibt es künftig scheinbar nur mehr für Touristen, nicht für Sportler.

Link zum Artikel der Tiroler Tageszeitung

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