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Österreichs Überfliegerinnen am Podium in Andorra!

Österreichs Überfliegerinnen am Podium in Andorra!

Österreichs Überfliegerinnen am Podium in Andorra!

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Mona Mitterwallner vom Cannondale Factory Racing hat heute beim Cross Country-Weltcup in Vallnord, Andorra, mit dem zweiten Platz ihr bestes Weltcup-Ergebnis in ihrer ersten Saison bei den Elite-Damen geholt. Zudem sorgte sie mit dieser Platzierung für das beste rot-weiß-rote Resultat seit 13 Jahren. Auch Laura Stigger (Specialized Factory Racing) feierte mit Rang vier im Cross Country und Rang fünf im Short Track die nächsten Spitzenplatzierungen.
 
Vor wenigen Wochen schaffte Mona Mitterwallner in Albstadt mit Rang drei ihr erstes Weltcup-Podest bei den Elite-Damen. Nach beschwerlichen Wochen, wo sie hart an ihrer Starttechnik feilte und auch gesundheitliche Probleme überwand, strahlte die 20-jährige Silzerin heute wieder vom Podium! Nachdem sie sich am Freitag beim Shorttrack mit Rang 13 für die zweite Startreihe qualifizierte, lief es heute nach dem Start schon besser als in den vergangenen Weltcups. Nach dem Start reihte sie sich um die 20. Position ein mit rund 50 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
 

Erneute Aufholjagd von Mitterwallner

Danach begann wieder ihre bekannte Aufholjagd: Bei heißen und staubigen Verhältnissen auf 2.000 Metern Seehöhe kam sie mit den Bedingungen sehr gut zurecht und katapultierte sich in der zweiten von fünf Runden erstmals in die Top-Ten. Zur Rennhälfte lag sie bereits an der sechsten Stelle und zwei Runden vor Schluss nahm sie das Zepter hinter der mit rund einer Minute führenden Anne Terpstra in die Hand und gab den zweiten Platz bis ins Ziel nicht mehr ab.
 
Im Finish hatte Mona auf die Niederländerin Anne Terpstra, die heute ihren zweiten Weltcup-Sieg feierte, 57 Sekunden Rückstand. Mit 1:34 Minuten erzielte die Schweizerin Ramona Forchini den dritten Platz, gefolgt von Monas Landsfrau Laura Stigger (plus 1:43 Minuten), die ein starkes rot-weiß-rotes Ergebnis komplettierte. “Ich habe in den letzten Wochen viel gelernt und viele Fehler heute nicht mehr gemacht. Ich bin so glücklich mit diesem zweiten Platz! Ich habe heute auch versucht mit weniger Angst ins Rennen zu gehen. Nach den letzten Wochen war mein Selbstvertrauen schon etwas angeknackst, deshalb ist das Ergebnis heute für mich wie ein kleiner Sieg”, freut sich Mona im Ziel.

(c) Michele Mondini

Laura Stigger mit nächstem Spitzenplatz in Andorra

Für die Haiminger Heeressportlerin Laura Stigger war’s letztlich ebenso ein fast perfektes Wochenende. Denn Rang fünf im Short Track ließ sie am Sonntag bei großer Hitze einen vierten Platz im Cross Country folgen. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt sie bei noch je drei ausstehenden Short-Track- und Cross-Country-Rennen auf Rang sechs.

Es war ein gewaltiges Rennen, mit dem ich mega happy bin. Zwei Rennen, zwei Mal Podium. Besser kann ich es mir nicht wünschen. Jetzt freue ich mich auf daheim und bereite mich auf die Nationals und Amerika vor”, sagte Stigger.

Trainer Rupert Scheiber: „Well done! Die Formkurve zeigt noch oben. Laura war heute immer geschmeidig unterwegs. Dass mit Fortdauer des Rennens von hinten eine ziemliche Armada nach vorne kommt, war uns im Vorhinein bewusst. Da hatten wir einige Mädels auf der Rechnung. Umso erfreulich ist es, dass Laura viele bärenstarke Konkurrentinnen hinter sich halten konnte. Jetzt nehmen wir am nächsten Samstag die Österreichische Meisterschaft im Cross Country in Hohenems mit, und dann geht’s nach Snowshoe.”

Im MTB-Weltcup geht es in Snowshoe in den USA von 29. bis 31. Juli zur nächsten WC-Station.

(c) Michal Cerveny
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